KFC Uerdingen – VfL Rhede 2:0
Der VfL kombinierte ansehnlich durch das Mittelfeld und lieferte nicht etwa eine Abwehrschlacht ab. Das Team ließ sich nicht vom Namen, vom Stadion und den 1421 Fans beeindrucken. Trainer Manuel Jara: „Wir haben gesehen, dass wir in der Lage sind, uns aus dem Tabellenkeller heraus zu arbeiten. Wir können hier erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Der Gegner war froh, die drei Punkte eingesackt zu haben. Wir haben mehr als Paroli geboten und haben eine gute Leistung gezeigt. Zu jedem Zeitpunkt hatten wir die Chance, das Spiel kippen zu lassen. Mit dem Gesamtpaket bin ich zufrieden.“ Zum Spielablauf: Nach rund sieben Minuten hatte Uerdingens Bendovskyi aus 25 Metern die erste Schusschance. Nach 14 Minuten dann hatte Simon Lechtenberg die erste Möglichkeit für den VfL, schoss aber zu hoch über das Tor. Im Gegenzug faustete VfL-Torhüter Mike Welling den Ball aus der Gefahrenzone (15.). Nur wenige Sekunden später hat Maik Welling Glück, da der Uerdinger Jochen Höfler den Ball an den Pfosten setzte. Und danach vergab Saban Ferati die Chance zur 1:0-Führung der Uerdinger, als er Maik Welling den Ball in die Arme schoss. Dann war es aber passiert: KFC-Kapitän Erhan Albayrak war mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 für den KFC erfolgreich (19.). Danach wurde der VfL offensiver und hatte in der 24., 28. und 38. Minute Gelegenheiten zum Ausgleich. Besonders der 25-Meter-Volleyschuss von Dimitri Steininger war gefährlich, aber KFC-Torhüter Tim Weichelt war ein sicherer Rückhalt. Jochen Höfler hätte dann kurz vor der Pause beinahe das 2:0 nachgelegt. In der zweiten Hälfte war zunächst erneut Maik Welling zur Stelle (51.), als er einen Schuss von Bastian Pinske hielt. Und fünf Minuten später war die Rheder Abwehr bei einem Konter auf dem Posten. VfL-Trainer Jara riskierte nun mehr und brachte die beiden Stürmer Daniel Beine und Stefan Radefeld für Florian Hahm und Sezgin Baran (59.). Ein Freistoß von Uerdingens Ersan Tekkan war zu hoch angesetzt (60). Und dann hatte Stefan Radefeld die große Chance, als er frei vor KFC-Keeper Weichelt auftauchte, der aber klasse hielt. Abwehrspieler Franck Patrick Njambe war zuvor ausgerutscht (63.). Der VfL blieb am Drücker und Bendovskyi musste nach einer Ecke per Flugkopfball klären (71.). Ein Treffer durch Albayrak wurde nicht gegeben, er stand im Abseits (76.). Ein Höfler-Kopfball ging knapp vorbei (82.). Und dann nur wenige Sekunden später die Entscheidung: Ersan Tekkan traf für den KFC zum 2:0 (83.) und sorgte für die große Befreiung beim KFC. Fazit: Der VfL Rhede verkaufte seine Haut recht teuer und hinterließ insgesamt einen durchaus positiven Eindruck.






So jetzt muss in Wuppertal unbedingt ein Sieg her will man nicht unten hängen bleiben also kämpfen und siegen !!!!!