Der VfL dankt Garcia Dinis, Spieker & Pöpping

Nach 4-jähriger Amtszeit hätte es ins Bild gepasst, wenn sich der scheidende Linienchef Javier Garcia Dinis mit dem Oberliga-Aufstieg verabschiedet hätte. „Javier hat unglaublich akribisch und zielstrebig gearbeitet und den Verein gelebt“, so die einstimmige Meinung der VfL-Verantwortlichen. Umso mehr hätte man ihm zum Abschied anstatt Blumen und tröstende Worte den Sprung in die Fünftklassigkeit gewünscht. Stattdessen waren die Sprechchöre „Nie mehr Landesliga“ bei den Gästen aus Monheim zu hören.

Doch gleichwohl die Entstehung der Tragödie rund um den Besagroup-Sportpark geschichtsträchtig war, darf man in diesen Momenten nicht vergessen, Danke zu sagen. Deshalb möchte sich der VfL Rhede bei Trainer Javier Garcia Dinis ausdrücklich für die geleistete Arbeit der vergangenen vier Spielzeiten bedanken und ist der festen Überzeugung, dass Javier den Verein geprägt hat. Umso erfreuter war man vor drei Monaten, als Garcia Dinis das Angebot annahm, dem VfL Rhede in einer neuen Funktion als sportlicher Leiter zur Verfügung zu stehen. Heute aber heißt es zunächst einmal Abschied nehmen und Danke sagen – Danke für vier tolle Jahre.

Foto: Javier Garcia Dinis (vorne) und Wolfgang Pöpping (im Hintergrund) räumen nach dem Relegationsspiel ihre Stühle

 

Mit Javier Garcia Dinis haben auch Benedikt Spieker (spielender Co-Trainer) und Torwarttrainer Wolfgang Pöpping ihre Aufgaben niedergelegt. Den gebürtigen Gemener Pöpping zieht es zurück in seine Heimat. Wolfgang hat in den vergangenen drei Jahren unser Torwartduo Marc Tebroke und Björn Behner zu den besten Torhütern der Landesliga gemacht. Deshalb danken auch wir Wolfgang für die Arbeit und würden uns freuen, wenn er auch zukünftig gelegentlich Gast im Besagroup-Sportpark ist.

Co-Trainer Benedikt Spieker

 

Mit Benedikt Spieker beendet eine absolute Identifikationsfigur seine Karriere. Der 32-jährige war rund ein Jahrzehnt ein absoluter Dauerbrenner beim VfL. Nach dem Oberliga-Abstieg vor vier Jahren entschied er sich, anders als seine damaligen Kollegen, dem Verein treu zu bleiben und sicherte sich damit weitere Sympathiepunkte. Seither agierte er als spielender Co-Trainer und führte mit all seiner Routine eine junge Mannschaft in die Spitze der Landesliga.