U19 besiegt den F.C. Büderich mit 3:2

Ein enges und zugleich spannendes 2. Qualifikationsspiel zur Niederrheinliga erlebte der VfL-Anhang im heimischen Besagroup-Sportpark, wo sich die U19-Vertretungen des VfL Rhede und vom FC Büderich gegenüberstanden. Am Ende freute sich der VfL-Anhang Dank eines Last-Minute-Treffers von Marco Kämmler in der 90. Minute über drei Punkte, die dem VfL weiterhin Hoffnungen auf die Teilnahme an der nächstjährigen Niederrheinliga bereiten. Doch der Reihe nach:

Der älteste VfL-Nachwuchs legte einen Blitzstart hin. 53 Sekunden waren gespielt, als Marco Kämmler seine Farben ein erstes Mal jubeln ließ. Und der VfL-Nachwuchs war es, der die Möglichkeiten hatte, weitere Treffer nachzulegen. Kämmler hätte nach vier Minuten seinen Doppelpack bereits perfekt machen können, wurde allerdings in letzter Sekunde noch entscheidend am Einschuss gestört. Weitere fünf Minuten später setzte Uyten seinen Schussversuch gegen das Lattenkreuz. Und dann kam der bittere Rückschlag (13.) Quasi mit der ersten Offensivaktion kommt der FC Büderich nach einer Verkettung individueller Fehler zum Ausgleich und sorgte damit in der Folgezeit für mächtig Verwirrung und Nervosität im VfL-Aufbauspiel.

Diese legte sich erst mit Beginn des zweiten Durchgangs. Dann kam die von Mehmet Turan betreute Elf, der am heutigen Tag den im Urlaub weilenden Thomas Schunkert vertrat, wieder gestärkt aus der Kabine und wurde früh belohnt. Nach 59 Minuten war es Tobias Boche, der auf Vorarbeit von Marco Kämmler die umjubelte Führung erzielte. Doch analog zum ersten Führungstreffer war die Freunde nur von kurzer Dauer. Zwei Minuten nach dem erneuten Führungstreffer schlug der FC Büderich zum 2:2 zurück. Zum allem Überfluss dezimierte sich der VfL-Nachwuchs nach 75 Minuten selber. Timo Lemken musste nach einem Fehler im Spielaufbau den Fehler wieder gutmachen, traf zum Leidwesen seines Trainers während der Rettungsaktion den Gegenspieler – die Folge: Notbremse und rote Karte. Doch der VfL steckte auch nach dem neuerlichen Rückschlag nicht auf, wusste hingegen noch einmal zuzulegen und wurde belohnt. Marco Kämmler sorgte in der Schlussminute für den 3:2-Siegtreffer und hielt die Hoffnungen auf eine mögliche Niederrheinliga-Teilnahme hoch.

„Wir haben heute nicht gut gespielt. Das müssen wir so festhalten. Nach dem Platzverweis hatten wir Glück, dass die Gäste viele Überzahlaktionen in der Offensive nicht gut ausgespielt haben. Dass am Ende das Tor in der Schlussminute fällt, ist glücklich, aber meines Erachtens über die gesamten 90 Minuten verdient“, so die VfL-Verantwortlichen.