U15 und U19 greifen nach der Niederrheinliga

Saisonfinale im BESAGROUP-Sportpark. Der VfL-Nachwuchs erhofft sich in Spielen mit Finalcharakter eine breite Unterstützung aus der Umgebung. Also kommt vorbei!

Während die Erstvertretung des VfL Rhede am morgigen Tag den Regionalligisten Rot-Weiss Essen empfängt und sich so auf die neue Spielzeit vorbereitet, hat der letzte Spieltag der Jugend in der noch laufenden Spielzeit 2016/17 Finalcharakter. Denn sowohl der U19- wie auch der U15-Nachwuchs kämpfen um die Qualifikation zur Niederrheinliga. „Das wir am letzten Spieltag weiterhin im Rennen sind, darauf hätten vor Start der Qualifikation doch viele keinen Pfifferling verwettet“, so Krämer, der damit die Arbeit der Trainer und das Engagement der Jungs wertschätzt.
Auf dem Kunstrasen am BESAGROUP-Sportpark macht der U15-Nachwuchs den Auftakt. Und es wird ein echtes Fernduell. Während man im Parallelspiel auf Schützenhilfe vom feststehenden Aufsteiger SC Union Nettatal im Spiel gegen BV 04 Düsseldorf hoffen muss, sind die eigenen Hausaufgaben klar definiert. Ein Sieg über Kontrahent SG Orken-Noithausen ist Pflicht. Doch auch der Gegner hat seinerseits noch Chancen auf den Sieg. „Das wird eine heiße Kiste“, prognostiziert Thomas Schramm, der den im Urlaub weilenden Reinhold Heidemann am Samstag vertritt.
Tags drauf geht es dann ins Saisonfinale der U19, die im heimischen BESAGROUP-Sportpark TSV Meerbusch zu Hast haben. Der Anstoß erfolgt um 11.00 Uhr auf dem Rasenplatz im Stadion. Das Team von Thomas Schunkert und Mehmet Turan siegte am vergangenen Wochenende mit 3:2-Toren über den amtierenden Niederrheinligisten F.C. Büderich und rehabilitierte sich damit für eine 0:4-Auftaktschlappe bei ETB SW Essen. Der Sieg vom vergangenen Wochenende macht Mut. Mut, der am Sonntag wichtig ist, wenn man auch den TSV Meerbusch in die Knie zwingen möchte. Die Gäste aus Meerbusch haben ihrerseits einen Punkt auf der Habenseite. Dem 3:3-Unentschieden zum Auftakt gegen den F.C. Büderich folgte ein 0:2 daheim gegen ETB SW Essen. „Wir dürfen nicht auf andere Plätze gucken. Entscheidend ist, dass wir uns noch einmal richtig reinhauen und das Bestmögliche abliefern“, so Turan, der sich wünscht, dass seine Jungs die Spielfreude aus der vergangenen Woche in der Offensive bestätigen und defensiv an Stabilität gewinnen.