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U15 verliert – U19 schlägt TSV Meerbusch

02.07.2017 - A-Junioren · Aktuelles · C-JuniorenLesezeit ca. 3 Minuten -

Mit zwei Spielen endete an diesem Wochenende offiziell die Saison der VfL-Jugendmannschaften. Dabei standen sowohl die U15- wie auch  U19-Junioren in Spielen mit echtem Finalcharakter. Die U15 empfing daheim die SG Orken-Noithausen, die U19 hatte Heimrecht gegen TSV Meerbusch. Und beide Mannschaften waren zum Siegen verdammt, um die realistische Chance zur Qualifikation zur Niederrheinliga zu wahren.

Den Auftakt machte am Samstag der U15-Nachwuchs, musste aber nach absolvierten 70 Minuten feststellen, unglücklich das Ziel der Qualifikation zur Niederrheinliga verpasst zu haben. „Vor Wochen war die Situation der Niederrheinliga-Qualifikation eigentlich aussichtslos. Jetzt ist es natürlich umso bitterer, wenn man auf der Zielgeraden abgefangen wird“, so Jürgen Krämer, sportlicher Leiter des VfL-Nachwuchses. Davon unabhängig seien zwar die Planungen verlaufen, sodass man sich nunmehr bestens aufgestellt sieht, um in den kommenden Monaten einen weiteren Anlauf in Richtung Niederrheinliga starten wird. „Wir haben enorm an Qualität dazugewonnen und bewusst auf eine Mischung aus qualitativ hochwertigen Jung- wie Altjahrgängen gesetzt“, so Krämer.

Doch die Entstehung dieser Entscheidung war höchst unglücklich. Der VfL ging zunächst in Führung (16.), doch die Gäste schlugen nur Minuten später zurück – 1:1 (17.) und setzten sogar weitere zwei Minuten später die Führung oben drauf. Das Spiel war gedreht und der VfL entsprechend verunsichert. Doch man kämpfte sich spätestens nach dem Seitenwechsel zurück und glich auch verdient aus (39.) In der Folgezeit entwickelte sich eine rasante und spannende Begegnung, die beiden Mannschaften die Möglichkeit zum Siegtreffer eröffnete. Minuten vor dem Ende dann der Schock, als die Sportgemeinschaft aus Orken-Noithausen den 3:2-Führungstreffer erzielte und den VfL zwang, defensive Räume nun preiszugeben. Zwar hatte man noch die Chance zum Siegtreffer, doch das 2:4 in der Schlussminute war dann die Entscheidung zugunsten der Gäste. Somit beenden die Junioren die Qualifikationsrunde auf Platz 4 und spielen in der Saison 2017/2018 weiterhin in der Leistungsklasse.

Siegreich waren hingegen die U19-Junioren. In turbulenten 90 Minuten setzte man sich gegen den TSV Meerbusch mit 3:2-Toren durch, musste aber trotz sechs Punkten feststellen, dass es nicht gereicht hat. Am Ende gab das Torverhältnis den Ausschlag. „Es tut schon weh, wenn man in der Qualifikation zur Niederrheinliga sechs von möglichen neun Punkten holt und am Ende nicht aufsteigt“, so Mehmet Turan, Assistent von Thomas Schunkert, nach Spielschluss. Die größte Hypothek stellte nach Ablauf der Qualifikationsphase die 0:4-Auftaktschlappe bei ETB SW Essen dar. Dank des schlechten Torverhältnisses bei einer Differenz von -2 musste man am Ende zwei besserplatzierten Kontrahenten den Vortritt lassen.

Im dritten und letzten Qualifikationsspiel ging das Team von Linienchef Thomas Schunkert wartete der zahlreiche VfL-Anhang bis in den zweiten Durchgang, ehe der Torreign eröffnete wurde. Marco Kämmler traf nach seinem Doppelpack in der Vorwoche im heutigen Heimspiel nach 58 Minuten zum 1:0-Führungstreffer. Doch die Freude währte kurz, denn der TSV, seinerseits kaum noch realistische Chancen auf die Niederrheinliga-Qualifikation, schlug zurück. Binnen sieben Minuten drehte der Nachwuchs des designierten Oberliga-Absteigers das Spiel. Urplötzlich stand es 1:2 aus Sicht des VfL. Doch die Schunkert-Elf bewies jetzt Moral und wollte das letzte Fünkchen Hoffnung hochhalten und drückte auf den Ausgleich. Die Chancen waren jetzt da, doch wurden sie zum Teil leichtfertig vergeben oder es stand Aluminium im Weg. In der 81. Minute platzte hingegen der Knoten. Jovan Obradovic war vom Elfmeterpunkt erfolgreich, ehe Toygun Oyten Minuten später den Siegtreffer erzielte, dessen Wirkung allerdings verpuffte, als nach Spielschluss die Nachricht reinkam, dass der Sieg zu wenig war. „Wir haben heute verdientermaßen gewonnen. Die Jungs haben sich zerrissen. Doch am Ende war die Hypothek vom ersten Spieltag einfach zu groß“, so die VfL-Verantwortlichen nach Spielschluss.

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