Hufe-Elf besiegt SG Borken mit 8:0 und führt das Tableau an

Der VfL Rhede feierte am 2. Spieltag des 1. Rheder Sparkasse –Cups einen 8:0-Kantersieg über den Landesliga-Aufsteiger SG Borken. Die Sportgemeinschaft um ihren Linienchef Ralf Bugla konnte nach dem 0:0-Unentschieden zum Auftakt gegen Blau-Weiß Dingden auch im zweiten Spiel keinen Dreifacherfolg verbuchen und hat damit vor dem abschließenden Spieltag am Samstag keine Chancen mehr, den Siegerpokal mitsamt Geldprämie in Empfang zu nehmen. Anders dagegen sind die Aussichten beim gastgebenden VfL Rhede. Der führt nach dem 8:0-Erfolg mit sechs Punkten und 9:0-Toren das Tableau an, sodass es am kommenden Samstag im Duell zwischen dem VfL Rhede und dem SV Blau Weiss Dingden um den Turniersieg geht. Letzterer setzte sich nämlich am 2. Spieltag überraschend deutlich gegen Landesligist SV Westfalia Gemen durch und präsentierte sich dabei in bestechender Frühform. Doch nun zum Spiel:

Der VfL präsentierte sich analog zum Auftaktspiel gegen den SV Westfalia Gemen in erneuerter, taktischer Marschroute. „Obwohl wir einige Abläufe noch gar nicht auf dem Platz trainiert haben, nehmen die Jungs die Ideen und taktischen Vorgaben auf. Wir erkennen von Spiel zu Spiel einen Fortschritt und wollen darüber zum Erfolg kommen“, so Hufe nach Spielende. Seine Elf war auf dem Kunstrasen im BESAGROUP-Sportpark die tonangebende Mannschaft und hatte in der Schaltzentrale mit Sommer-Neuzugang Peter Göring einen Taktgeber, der zu überzeugen wusste. Doch zunächst hatte der VfL im Offensivdrittel Mühe, die vielbeinige und kompakt agierende SG-Defensive zu knacken. Symptomatisch war die Entstehung des ersten Treffers. Im Anschluss an einen Eckball stieg Philipp Teriete, ebenfalls seit Sommer neu im Kader, am höchsten und erzielte per Kopf die VfL-Führung, die der zweite Innenverteidiger Philipp Volks nur Minuten später auf 2:0 ausbaute.

Trotz einer beruhigenden 2:0-Halbzeitführung war Linienchef Sebastian Hufe zur Pause nur bedingt zufrieden und forderte von seinen Schützlingen nach dem Seitenwechsel mehr Engagement und ein höheres Spieltempo ein. Gesagt – getan. Die VfL-Offensivmaschine erhöhte das Tempo und die Sportgemeinschaft aus Borken hatte nun erhebliche Mühen, Spielwitz und Offensivaktionen des VfL zu folgen. Ein weiterer Neuzugang, Christian Görkes, erhöhte nach 56. Minuten auf 3:0, ehe Simon Lechtenberg neun Minuten später gar das 4:0 besorgte (65.) Nach einem lupenreinen Hattrick von Max Willing (64./74./80.) stand es urplötzlich sogar 7:0, dem Yannick Oenning in der Schlussminute das 8:0 folgen ließ.

„Wir haben in der zweiten Halbzeit viele Dinge besser gemacht. Allerdings muss uns bewusst sein, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben. Wir sollten und müssen uns in vielen Bereichen noch verbessern oder stabilisieren und dürfen uns von diesem Ergebnis nicht blenden lassen“, gab Hufe zu Protokoll, der aber zugeben musste, dass er einen derart deutlichen Ausgang der Partie gegen hoch gehandelte Borkener nicht erwartet hatte.