Saisonauftakt nach 4:1-Heimsieg über Schwafheim geglückt

17.08.2017 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede gewinnt auch sein erstes Heimspiel der Saison 2017/18 im heimischen BESAGROUP-Sportpark. Am gestrigen Mittwochabend besiegte die Elf von Sebastian Hufe den SV Schwafheim mit 4:1-Toren. Abermals Mann des Tages war Simon Lechtenberg. Das Geburtstagskind beschenkte sich persönlich mit einem Hattrick und hat nach zwei Spieltagen unfassbare sieben Saisontreffer auf dem Torekonto.

Eine stattliche Kulisse im BESAGROUP-Sportpark hatte hoffnungsvoll auf die erste Vorstellung auf heimischen Geläuf gewartet. Sie sahen eine auf einer Position veränderte VfL-Startformation, in die im Vergleich zum 4:2-Auftaktsieg beim VfL Repelen Alexander Giese für den verletzten Thorben Versteegen (Bänderverletzung) rutschte.

Mit dem Anpfiff des Unparteiischen Cedric Pelka spielte der VfL voll auf Sieg. Mit einem beherzten Pressing wollte die Hufe-Elf die bekannten Schwächen des Gegners von Beginn an nutzen – mit Erfolg. Der VfL Schwafheim hatte anfangs großen Mühen dem Druck standzuhalten, während dessen der VfL ein erstes Zeichen setzte. Simon Lechtenberg setzte seinen Versuch aus rund 16 Metern an den Querbalken (9.). Und auch zwei Minuten später wackelte das Aluminium erneut. Dieses Mal war es Yannik Oenning, im Nachschuss scheiterte Christian Görkes an der vielbeinigen SVS-Verteidigung (11.). 18 Minuten waren gespielt, als der VfL dann endlich jubeln durfte. Yannik Oenning überspielte den herausgeeilten SVS-Schlussmann Stefan Minz und schob sehenswert zum 1:0 ein. „Die Führung hat weiter Sicherheit in unser Spiel gebracht, wenngleich das Fußballspielen auf einem derartigen Rasen natürlich schwer fiel“, analysierte Hufe nach Spielschluss die Partie. Doch seine Elf hielt das Tempo hoch, attackierte den SV Schwafheim immer wieder erfolgreich im Spielaufbau und schaltete bedingt durch große Räume, die die Gäste boten, blitzschnell um. Ein gutes Beispiel: Marvin Bölting erobert den Ball in der Schaltzentrale, bedient seinen Nebenmann Peter Göring, die im Tempo auf die letzte Reihe zugeht und aus der Distanz nur um Zentimeter scheitert. (26.) Ein Spiegelbild dieser Aktion folgte fünf Minuten später. Dieses Mal wurde Geburtstagskind Simon Lechtenberg freigespielt und der Mann aus dem Repelen-Spiel ließ sich nicht zwei Mal bitten – 2:0. So ging es in die Kabine.

Der zweite Spielabschnitt fügt sich nahtlos ins Bild der vorangegangenen 45 Minuten ein. Yannik Oenning gab im zweiten Durchgang ein erstes Signal ab. Erst scheiterte er im direkten Duell gegen SVS-Schlussmann Minz, anschließend setzte er einen Distanzversuch nur Zentimeter neben das Gehäuse (49./51.) Und der VfL spielte weiter mutig nach vorne. „Wir wussten um unsere eigene Stärke. Dies haben wir heute sehr gut ausgespielt. Ich bin zufrieden mit der Darbietung meiner Jungs und bin davon überzeugt, dass auch der VfL-Anhang an diesem Abend die Leistung honoriert“, ließ Hufe bei der anschließenden Pressekonferenz verlauten. So geschehen nach 63 Minuten, als Jan-Niklas Haffke über links schön in Szene gesetzt wird, mustergültig Simon Lechtenberg bediente, der derzeit einfach alles trifft – 3:0. Ehe Lechtenberg sich nach 81 Minuten die Standing Ovations abholte, schlug er ein 3. Mal zu. Nach 67 Minuten sorgte er für das 4:0. Der Anschlusstreffer zum 1:4 in der Schlussminute war da nur noch Ergebniskosmetik, war aber nach Auffassung von VfL-Coach Hufe mehr als überflüssig: „In den letzten Minuten fehlte uns einfach die Ordnung. Natürlich ist es menschlich, dass wir Tempo auch in Anbetracht des anstehenden Spiels am Sonntag bei SF Hamborn rausnehmen. Dennoch müssen wir das Ding konzentrierter zu Ende spielen“, so Hufe.

Aufstellung: Tebroke – Giese, Ring, Volks, Teriete, Göring, Bölting (65. Varwick), Görkes, Haffke, Oenning (74. Fernandez), Lechtenberg (81. Willing

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