Vorbericht: Hufe-Elf will Zuschauer weiterhin überzeugen

Kirmessamstag um 16.00 Uhr steigt das 2. Heimspiel der Spielzeit 2017/18. Zu Gast ist der ESC 06 Rellinghausen. Die Mannschaft aus dem Essener Stadtteil wurde im Vorjahr Neunter, zeigt sich doch in den ersten Spieltagen guter Verfassung. Dem Auftaktsieg folgte ein 3:3-Unentschieden gegen den ambitionierten FSV Duisburg. Am vergangenen Sonntag unterlag der ESC dann erstmalig in der Saison. Zuhause setzte es eine 0:2-Heimniederlage. „Das wird die nächste, schwere Heimaufgabe, wenngleich ich zugeben muss, dass wir die 1. Hürde im heimischen Stadion, den SV Schwafheim, sehr gut gemeistert haben“, so Hufe im Vorgespräch. Geht es nach ihm möchte er auch am 4. Spieltag erfolgreich sein. „Der BESAGROUP-Sportpark war im vergangenen Jahr eine Festung, der VfL das heimstärkste Team“, möchte Hufe diesen Status unabdingbar verteidigen. Das Motto des Tages dürfte also lauten:

Kirmes im BESAGROUP-Sportpark – wir feiern gemeinsam ein (Fußball-)Fest.

Für die Jungen Wilden des VfL Rhede wäre die Unterstützung des Publikums ein zusätzliches Bonbon. „Wir hoffen mit dem Slogan, die Fußballbegeistern zu überzeugen, erst in den BESAGROUP-Sportpark zu pilgern, ehe der Kirmesbesuch im Nachgang folgt. „Wir haben den VfL-Fans zuletzt, auch bedingt durch unsere jugendliche Unbekümmertheit, frischen und unbefangenen Offensivfußball geboten. „Diese Spielfreude und Leidenschaft, sich für den Verein zu zerreißen, soll bei unserem Publikum ankommen“, geht Hufe mit seinem Team in Vorleistung.

Und die Vorleistung ist beachtlich. Drei Spiele – die Maximalausbeute von neun Punkten und satte 13 Tore geschossen. Der VfL zündete in den ersten drei Spielen ein Offensivfeuerwerk. Zuletzt entführte man nicht nur drei Punkte im ansonsten emotionsgeladenen Sportpark in Hamborn. Die Truppe bezauberte seinen mitgereisten Anhang auch mit einem tollen Offensivspektakel. Fünf Tore auf fremden Platz waren das Ergebnis. Doch für Hufe steht eins fest: „Wir dürfen nicht überdrehen, sondern müssen vielmehr den aktuellen Höhenflug, gemessen an den Ergebnissen, richtig einschätzen“, erwartet Hufe in den kommenden Monaten auch andere Zeiten. Doch bei einem gibt er seinen Mitstreitern Recht: „Wir brauchen den 12. Mann – in guten wie in schlechten Zeiten“.

Personal:

Neben den Langzeitverletzten Meikel Junker (Schulterverletzung) und Tobias Keil (Aufbautraining) wird VfL-Coach Sebastian Hufe Philipp Volks ersetzen müssen, der im Urlaub verweilt. Dafür steht der in der vergangenen Woche erkrankte Robin Ring wieder zur Verfügung. Der Einsatz von Offensivmann Yannik Oenning ist derzeit fraglich. Ihn plagen muskuläre Probleme, die ihn bereits in Hamborn zur vorzeitigen Herausnahme zwangen. „Yannik hat unser Offensivspiel in den vergangenen Wochen extrem bereichert. Ich hoffe, dass es bis zum Anpfiff noch klappt“, so Hufe.

Auch zum 2. Spieltag gibt es eine aktuelle Ausgabe des Stadionmagazins Lautsprecher:

2. Ausgabe