VfL Rhede erreicht gegen den SV Burgaltendorf ein Remis

26.09.2017 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Nach dem 0:0-Unentschieden beim Oberliga-Absteiger SV Hönnepel Niedermörmter kam der VfL Rhede auch an diesem Wochenende nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen den SV Burgaltendorf hinaus. Es war ein Punktgewinn, der durchaus schmeichelhaft war, darüber waren sich beide Trainer nach Spielschluss einig. „Wir hätten insbesondere im ersten Durchgang weitaus höher führen müssen“, so SVB-Trainer Kruppe. Stattdessen zeigte VfL-Akteur Simon Lechtenberg abermals seine ganze Klasse und zimmerte nach 36 Minuten einen ruhenden Ball aus knapp 25 Metern in linke, obere Toreck, infolgedessen beide Mannschaften mit einem 1:1-Unentschieden die Seiten wechselten.

Doch schon zur Pause haderte Hufe mit der Darbietung seiner Elf, die über weite Strecken des ersten Durchgangs lethargisch, müde und mit wenig Leidenschaft agierte. „Das, was uns in Hönnepel noch stark gemacht hat, haben wir heute größten Teils vermissen lassen“, so Hufe. So fehlte im Spiel seiner Elf über weite Strecken der Überraschungseffekt. Dank vieler Bälle in die Breite hatte der VfL zwar Ballbesitzhoheit, doch es fehlt offensive Durchschlagskraft.

Eine Besserung stellte sich im zweiten Durchgang nur geringfügig ein. Der SV Burgaltendorf spielte einfach und direkt, zumeist mit Hilfe von einfachen Flugbällen über die Abwehrkette des VfL in die Vertikale, während der VfL Rhede auf einem extrem schwer bespielbaren Rasenplatz im BESAGROUP-Sportpark ein Kurzpassspiel aufziehen wollte. „Dieser Rasen ließ keine andere Spielweise zu. Das haben aber unsere Gäste schneller erkannt als wir“, so Hufe nach Spielschluss, dessen Hauptkritikpunkt nach Spielschluss war, dass seine Elf den in der Halbzeit noch einmal angesprochenen Matchplan schlichtweg nicht umgesetzt hat. Dennoch stellte seine Mannschaft nach 61 Minuten den Spielverlauf auf den Kopf. Im Anschluss an einen Eckball der Gäste schaltete der VfL blitzschnell um, gewann in Person von Jan-Niklas Haffke den entscheidenden Zweikampf, der im Anschluss den eingewechselten Peter Göring auf Reisen schickte. Der wiederum legte quer auf dem mitgelaufenen Oliver Tüshaus, der zum 2:1-Führungstreffer vollendete. Die Führung währte aber nur kurz. Fünf Minuten später unterlief ausgerechnet dem an diesem Tag erneut prächtig aufgelegten VfL-Schlussmann Tebroke ein Fehler, der mit dem 2:2-Ausgleichstreffer der Gäste bestraft wurde. Tebroke selbst war es allerdings vorbehalten, den Fehler wieder gut zu machen. Nach 72 Minuten parierte er einen Strafstoß, nachdem Jan-Niklas Haffke im Strafraum Julian Bluni zu Fall gebracht hatte. Und um ein Haar hätte der nach 4-wöchiger Verletzungspause eingewechselte Yannik Oenning in der Schlusssekunde sogar noch den 3:2-Siegtreffer erzielt. Doch sein Versuch strich um Millimeter am Gehäuse vorbei. „Burgaltendorf war eigentlich näher am Siegtreffer als wir. Wenn Yannik in der Schlusssekunde das Ding macht, wäre das höchst schmeichelhaft gewesen“, so Hufe nach Spielschluss, dessen Aufgabe es nun sein wird, dass sein Team zuzulegen weiß, um in den folgenden Partien gegen Gegner aus den oberen Tabellenregionen zu bestehen.

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