VfL Rhede mit 2:4-Auswärtsniederlage beim FC Kray

Mit 2:4-Toren strich die Elf von Sebastian Hufe am vergangenen Sonntag beim FC Kray, der von der Regional- in die Landesliga durchgereicht wurde die Segel. Im Spiel gegen den Essener Stadtteilclub war die Entscheidung von der Pause quasi gefallen. Aufgrund eines völlig verkorksten Starts lag der VfL Rhede bereits zur Pause mit 0:3-Toren zurück. „Doch meine Mannschaft hat danach Moral gezeigt“, so Hufe, der weiter anfügt: „Es hört sich zwar nach einer Niederlage doof an, aber meines Erachtens haben wir heute ein ordentliches Spiel gegen einen sehr starken Gegner abgerufen“, so Hufe. Yassine Bouchama (5./20.), früher in Diensten des 1.FC Bocholt und Bernhard Eren (8.) hatten klarste individuelle Fehler in der VfL-Hintermannschaft eiskalt bestraf. Zwei Mal über patzte der ansonsten so sichere Rückhalt, Marc Tebroke, ein weiteres Mal lud Youngstar Philipp Teriete die Krayer Offensive zum Torerfolg ein.

Hoffnung keimte Minuten nach dem Wiederanpfiff auf. Yannik Oenning sorgte nach 50 Minuten für den frühen 1:3-Anschlusstreffer. „Danach wollten wir schlichtweg zu viel. Wir hätten genug Zeit gehabt. Stattdessen verließen wir zeitweise unsere Grundordnung und ermöglichten dem FCK früh den alten Abstand wiederherzustellen“, so Hufe. Kevin Steuke sorgte für den 4. Treffer für den ehemaligen Regionalligisten. Für den 2:4-Endstand zeichnete sich dann Marvin Bölting verantwortlich (75.), zu mehr reichte es am Ende dann aber nicht mehr. „Den Start haben wir vermasselt. Im Grunde sind es auch drei Eigentore“, so Hufe, dessen Elf somit unmittelbar nach Anpfiff der Partie eine schwere Last zu tragen hatte. Pech hatte Rhede unmittelbar nach dem Oenning-Treffer, als Simon Lechtenberg nur Aluminium traf. „Wenn wir da das Ding machen, kann das Spiel einen anderen Verlauf nehmen. Ein Punktgewinn wäre unter anderen Umständen hier möglich gewesen“, so Hufes Fazit.