U19 wahrt mit 6:2-Heimerfolg die blütenweiße Weste

Der älteste Nachwuchs des VfL Rhede eilt in der Leistungsklasse weiter von Sieg zu Sieg. Die Elf von Thomas Schunkert siegte im heimischen BESAGROUP-Sportpark gegen den SV Vrasselt mit 6:2-Toren. Es war der 6. Sieg im 6. Spiel für die Schunkert-Elf, die mit vier Punkten Vorsprung das Tableau anführt und sich auf dem besten Weg befindet, Kurs in Richtung Niederrheinliga-Qualifikation zu nehmen.

Doch die Vorschusslorbeeren der vergangenen Tage hatten dem Spiel der Schunkert-Elf am Sonntag wahrscheinlich nicht gutgetan. Denn der VfL-Nachwuchs agierte abermals zu pomadig und brachte die Gäste aus dem Emmericher Stadtteil somit völlig unnötig in die Partie. Symptomatisch war deshalb auch der Führungstreffer der Gäste. Denn mit gütlicher Unterstützung der VfL-Hintermannschaft brachte SVV-Akteur Erhan Erzi seine Mannschaft nach 24 Minuten in Front. Die Schunkert-Elf war zwar optisch weiterhin überlegen, aus geschätzten 80%-Ballbesitz sollten seine Schützlinge aber erst im zweiten Durchgang Profit schlagen.

Denn nach dem Seitenwechsel wurden die Aktionen zwingender, man agierte nun schlichtweg zielstrebiger und mit mehr Tempo. „Das mussten wir in der Pause klar ansprechen. Das war im ersten Durchgang einfach zu statisch“, so Schunkert nach Spielschluss. Binnen zehn Minuten nach Wiederanpfiff drehten seine Schützlinge das Spiel. Marco Kämmler sorgte mit einem lupenreinen Hattrick (47./54./56.) für eine schnelle 3:1-Führung. Zwar kamen die Gäste in der 68. Minuten noch einmal auf 2:3 heran, doch mussten in der Folgezeit dem hohen Spieltempo Tribut zollen. Fabian Mehl (69.) stellte den alten Abstand wieder her, ehe Leon Heier (71.) und Maron Faniel (90.) zum 6:2-Endstand trafen.

„Der Sieg ist Dank einer enormen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang verdient. Dennoch können wir besser und vor allem konzentrierter agieren. Das wird auch von Nöten sein, um in den kommenden Wochen weiterhin verlustpunkfrei zu bleiben. Denn fest steht: Wir haben eine hohe individuelle Qualität, sind aber gezwungen, diese auch wöchentlich auf den Platz zu bringen. Das war im ersten Durchgang nicht immer gegeben“, so Schunkert in der Nachbetrachtung.