Tebroke geht im Sommer nach 5 Jahren

Nach 5 Jahren ist Schluss. Marc Tebroke verlässt den VfL Rhede, der damit wohl einer der besten Torhüter der Liga verlieren wird. Tebroke galt und gilt im BESAGROUP-Sportpark als absoluter Symphatieträger und genießt innerhalb der Mannschaft ein extrem hohes Ansehen. Nun verkündete der 28-jährige Schlussmann seinen Abschied. Doch Tebroke stellt klar, dass seine Entscheidung überhaupt nichts mit der sportliche Lage und Entwicklung des Teams und des Vereins zu tun hat, sondern ausschließlich mit dem privaten Umfeld begründet ist: „Für mich hat mit meiner Tochter ein neuer Lebensabschnitt begonnen, dem ich so viel Zeit wie möglich widmen will. Deshalb ist es mir nicht mehr möglich, den für die Landesliga notwendigen Zeitaufwand zu betreiben“, so Tebroke, der weiter anführt: „Mir ist die Entscheidung sehr schwer gefallen und konnte es auch sehr schwer aussprechen, denn ich habe die Zeit in Rhede sehr genossen. Es fällt mir schwer, weil ich im und ums Team herum Leute und Persönlichkeiten kennenlernen durfte, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Ebenso habe ich mit der Landes- und zuvor der Oberliga ein sportliches Niveau kennenlernen dürften, das für mich sehr attraktiv und herausfordernd war“, so Tebroke.

VfL-Sportchef Javier Garcia Dinis zeigte wie auch der sportlich Verantwortliche Sebastian Hufe Verständnis für die Entscheidung, wenngleich sie nicht verschweigen konnten, dass der Abschied Tebrokes schon weh tut: „Marc hat sich hier über Jahre ein gewisses Standing erarbeitet. Er überzeugte durchweg mit richtig guten Leistungen und stand auch in kritischen Situationen seinen Mann“, so Garcia Dinis. Hufe hingegen brachte es noch einmal auf den Punkt: „Marc ist jemand, der dir in der Saison 4-6 Punkte holt. Ich bin stolz, ihn noch bis zum Sommer auf seinem Weg weiter begleiten zu können und wünsche ihm für die Zukunft natürlich nur das Beste“. Ob es Tebroke weiterhin auf den Sportplatz verschlägt, ist derzeit offen. „Ich schaue mal, wie und wo es für mich weitergeht“, so Tebroke.

Die VfL-Verantwortlichen um Javier Garcia Dinis und Sebastian Hufe werden im Winter vor der Herausforderung stehen, die Weichen auf der Torwartposition neu zu setzen. Der 32-jährige Björn Behner hatte derweil angekündigt, möglicherweise seinen Fokus zu verschieben: „Björn hat über viele Jahre wahnsinnige Erfahrungen sammeln können. Seit Saisonbeginn haben wir ihn ins Jugendtorwarttraining eingebunden. Dort kann er sein Wissen weitergeben. Auch er ist ein riesen Typ. Mit ihm gemeinsam werden wir schauen, wie wir die Zukunft gestalten. Eine abschließende Entscheidung hierüber ist noch nicht gefallen“, so Garcia Dinis, der ebenfalls die richtig gute Entwicklung eines großen Torwarttalents wahrnimmt. Der 17-jährige Lennart Dillhage, im Sommer von Westfalia Gemen gekommen, präsentiert sich seit rund einem halben Jahr in beeindruckender Verfassung. „Der Junge ist erst 17 Jahre, hat keine Angst im Haifischbecken „Landesliga“ seinen Mann zu stehen und überzeugt uns Woche für Woche. Ihm wird die Zukunft gehören, egal in welcher Position“, zeigt sich Garcia Dinis angesichts des drohenden Aderlass auf der Torwartposition gelassen.

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