6:1-Heimsieg – U19 setzt im Topspiel ein Ausrufezeichen

Der U19-Nachwuchs des VfL Rhede hat ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Im Duell des Tabellenführers mit dem ärgsten Konkurrenten JSG Dingden/Lankern siegte die Elf von Linienchef Thomas Schunkert auch in dieser Höhe verdient mit 6:1-Toren. Während Dingden damit weiterhin bei 17 Punkten auch der Habenseite verbleibt und auf Rang 3 abrutscht, zieht die Schunkert-Elf weiterhin einsame Bahnen an der Tabellenspitze. 8 Spiele – 24 Punkte bei einem Torverhältnis von 45:7-Toren. Der U19-Nachwuchs steuert im Spätherbst 2017 zielstrebig in Richtung Niederrheinliga-Qualifikation.

Die bis dato beste Defensive der Liga hatte im Duell mit dem besten Angriff der Liga gleich von Beginn an große Schwierigkeiten. Abermals stellte sich unter Beweis, dass der VfL-Nachwuchs „einfach eine richtig große individuelle Klasse in ihren Reihen hat“, die sich am heutigen Tag auch in dieser Form ausspielen sollte. Allen voran Marco Kämmler war an diesem Tag nicht zu halten. Der Offensivmann brachte seine Farben nach einem Doppelpack früh auf die Siegerstraße (25./38.) und legte nach 76. Minute das zwischenzeitliche 5:1 nach. Sein ansonsten kongenialer Partner, Fabian Schubert, hatte an diesem Tag leider oftmals Pech im Abschluss. Nachdem der ehemaliger Angreifer des VfL Bochum in der Vorwoche noch 5 Mal erfolgreich war, arbeitete er auch an diesem Tag viel, Zählbares in Form von Treffern waren ihm jedoch vorenthalten. Besser machte es nach 49 Minuten Jannik Fischer, der nach einer fulminanten Anfangsphase zu Beginn des zweiten Durchgangs, mit dem 3:0 für eine Vorentscheidung sorgte. Spätestens nach einem weiteren Treffer durch Dominik Thieler (53.) war das Topspiel schlechthin entschieden. Der Mittelfeldstratege war nach schöner Einzelleistung erfolgreich. An diesem Zustand änderte auch der 1:4-Anschlusstreffer durch Alexander Sack (62.) nichts mehr. Vielmehr war Jovan Obradovic es nach Kämmlers 3. Treffer vom Tage der Schlusspunkt vorbehalten. Obradovic traf in der Schlussminuten zum 6:1-Endstand.

„Wir haben heute spielerisch auf ganzer Linie überzeugt. Dementsprechend geht der Sieg vollends – auch in dieser Höhe – in Ordnung. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie das Topspiel angenommen hat“, so Schunkert, dessen Elf mit sieben Punkten Vorsprung in die kommenden Aufgaben bis zur Winterpause geht.

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