Vom Pech verfolgt – VfL nach 0:1-Niederlage in der Ergebniskrise

Dem VfL Rhede ist das Glück entlaufen. Trotz drückender Überlegenheit und einer ansehnlichen Darbietung verloren die Schützlinge von Sebastian Hufe das Auswärtsspiel beim Duisburger SV mit 0:1-Toren. Pechvogel des Tages war Kapitän Bodo Teriete, der bei einem Rettungsversuch zu Beginn des zweiten Durchgangs ins eigene Tor traf und damit die 5. Niederlage in Serie besiegelte. „Das tut weh. Ich kann meiner Mannschaft allerdings heute keinen Vorwurf machen. Wir waren die überlegende Elf, haben lediglich das Tore schießen vergessen. Wir liegen am Boden, doch wir werden aufstehen“, zeigt sich Hufe optimistisch. Insbesondere in der nächsten Woche – dann empfängt der VfL Ligaschlusslicht Buchholz – ist man zum Siegen verdammt, wenn der derzeitige Abstand von sechs Punkten auf die Abstiegsränge nicht weiter schmilzen soll.

Der in Duisburg in schwarz gekleidete VfL startete in Duisburg verhalten, übernahm nach rund einer Viertelstunde dann aber die vollständige Kontrolle über das Spiel. Der VfL hatte in der Person von Goalgetter Simon Lechtenberg dann auch zwei Mal die Führung auf dem Fuß. Im direkten Duell gegen den DSV-Schlussmann scheierte Lechtenberg jeweils aussichtreich (27./33.) „Wenn Simon in diesen Szenen zuschlägt, gewinnen wir das Spiel“, so Hufe nach Spielschluss. So aber ging es mit einem 0:0-Unentschieden in die Pause, wo sich die Hufe-Schützlinge schworen, sich nach dem Wiederanpfiff für den Einsatzwillen belohnen zu wollen – leider ohne Erfolg.

Vielmehr nutzten die Gäste einen ihrer wenigen Vorstöße zur eigenen Führung. Ein DSV-Angreifer hatte sich auf der Seite durchgesetzt, den Ball scharf nach innen getreten, wo Terietes Abwehraktion im eigenen Tor landete. (56.) „Doch auch danach waren wir weiterhin gefährlich“, so Hufe, der in der Folgezeit mit angesah, wie Haffke (60.) und Oenning (69.) jeweils knapp im Abschluss scheiterten. Erneut Lechtenberg (79.) und Görkes (83.) hatten dann den Ausgleich auf dem Fuß, doch hatten an diesem Tag nicht mehr Glück als ihre Mitspieler zuvor. So blieb es aus Sicht des VfL am Ende bei einer unglücklichen Niederlage, die Hufe nach Spielschluss wie folgt kommentierte: „Diese Niederlage ist wirklich bitter, denn wir hatten wirklich mehr verdient. Und dabei spreche ich nicht über einen Punktgewinn, sondern den avisierten Dreichfacherfolg. Aber der Fußball ist nun einmal manchmal ungerecht“.