Meikel Junker bis 2019 im VfL-Dress

Er ist der Pechvogel der Hinrunde – Meikel Junker. Der 25-jährige Offensivmann laboriert seit Saisonbeginn sehr zum Leidwesen von VfL-Coach Sebastian Hufe an einer hartnäckigen Schulterverletzung, die ihn seither außer Gefecht setzt. „Meikel war eine wichtige Säule in unseren Planungen, denn er gehört mit seinen Anlagen in dieser Liga gewiss zu den gefährlichsten Offensivleuten. Dass er nunmehr seit knapp sechs Monaten ausfällt, bedauern wir sehr, sind aber gleichzeitig optimistisch, dass er zur Rückrunde uns wieder zur Verfügung steht“, so Hufe. Junker war im Sommer 2016 vom Niederrhein Oberligisten 1.FC Bocholt in den BESAGROUP-Sportpark gewechselt, die im kommenden Sommer dort auslaufenden Zusammenarbeit haben beide Seiten in einem offenen und ehrlichen Gespräch vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. „Wir wollten Meikel bewusst signalisieren, dass wir fest mit ihm planen, sobald er zu alter Frische zurückfindet“, so Hufe. Junker selbst möchte schnell wieder fit werden und sich über Wettkampfpraxis ins Team kämpfen. Das sei ihm gegönnt, denn seit seinem Wechsel zum VfL hatte der Offensivmann immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen. So fehlte Junker bereits in der vergangen Saison lange Zeit aufgrund von Leistenproblemen und war gerade im Saisonfinale eine vermisste Option in der Offensive.

Junker absolvierte in seiner Karriere insgesamt 43 Spiele in der Oberliga Niederrhein und weitere 17 Spiele in der Landesliga. Mit dieser Leistungsbilanz gehört er gewiss nicht zu den Dauerbrennern, warfen ihn Verletzungen immer wieder zurück. Doch VfL-Linienchef Hufe, der seinen Vertrag bis zum 30.06.2019 bereits verlängert ist, ist sich sicher: „Ein fitter Meikel Junker verstärkt jede Elf“. Jetzt liegt es an dem 25-jährigen dieses Vertrauen seines Trainers zurückzuzahlen.