U19 scheitert im Halbfinale mit 0:2 gegen VfL Osnabrück

Die U17- und U19-Vertretungen sind seit vielen Jahren Gäste beim hochklassig besetzten Turnier von Vorwärts Epe, dass alljährlich am ersten Wochenende im neuen Jahr stattfindet. „Die Organisation ist von A-Z top, das sportliche Niveau unbestritten hochklassig. Wir sind froh, dass die Verantwortlichen in Epe uns Jahr für Jahr einladen, um an diesem Event teilhaben zu können“, so Jürgen Krämer, sportlicher Leiter der VfL-Nachwuchsabteilung.

Und der VfL Rhede zahlte es mit zumeist guten Leistungen zurück. Beim Signal-Iduna-Cup belegte die U19, die derzeit einsam ihre Runden in der heimischen Leistungsklasse zieht und Kurs auf die Niederrheinliga-Qualifikation nimmt, in der Endabrechnung den vierten Platz.
Nach einer 3:7-Niederlage gegen den Nachwuchs des ehemaligen Bundesligisten SV Alemannia Aachen sorgten zwei Siege und sechs Punkte dafür, dass sich der VfL-Nachwuchs sich als Gruppenzweiter aus der Gruppe A für das Viertelfinale qualifizierte. Dort traf der älteste VfL-Nachwuchs auf die Spvgg Erkenschwick. Nach regulärer Spielzeit stand es im Duell mit dem Landesligisten aus dem Ruhrgebiet 2:2-Unentschieden, wenngleich die von Schunkert-Assistent betreute U19 es mehrfach verpasste, das Spiel vorzeitig zu ihren Gunsten zu entscheiden. So hatte man aber beim anschließenden Neunmeterschießen mehr Glück und zog verdientermaßen ins Halbfinale ein und konnte bereits jetzt feststellen, dass man namenhafte Mannschaften wie die SG Wattenscheid 09, RW Ahlen oder auch SV Alemannia Aachen hinter sich gelassen hatte.
Im Halbfinale musste der VfL-Nachwuchs dann aber Grenzen kennenlernen. Im Duell mit dem Drittliga-Nachwuchs vom VfL Osnabrück verlor die VfL-U19 mit 0:2-Toren und musste dabei dem späteren Turniersieger, der sich im Endspiel gegen den Westfalenligisten SC Verl durchsetzte, Vortritt lassen. Im kleinen Finale schwanden die Kräfte zunehmend. Mit 3:4-Toren unterlag der VfL dem Westfalenliga-Nachwuchs von TSC Eintracht Dortmund.
„Wir haben heute ein gutes Turnier gespielt. Die Leistung meiner Mannschaft geht in Ordnung, zumal das Turnier vor allem in der Spitze eine brutale Qualität hatte“, so Turan nach Turnierende, der weiter ausführte: „Die individuelle Klasse vom späteren Sieger VfL Osnabrück überwog im Halbfinale. Dennoch war es schön, sich mal mit einem solchen Team messen zu können“, galt der Dank von Mehmet Turan den Organisatoren aus Epe.

Beim Continental-Cup der U17-Junioren am Samstag war für den VfL-Nachwuchs hingegen schon im Viertelfinale Schluss. Nach einem 0:3 gegen TSC Eintracht Dortmund, einem 2:1-Erfolg gegen BVC Glesch und einem abschließenden 2:2-Unentschieden gegen Westfalenligist SV Rödinghausen hatte der VfL das Viertelfinale erreicht. Dort traf man abermals auf den Eintracht-Nachwuchs aus Dortmund und wähnte sich bereits im Halbfinale. Die von Bene Guerra trainierte Auswahl führte früh mit 3:0-Toren, ehe eine Zeitstrafe für den VfL die Kräfteverhältnisse kippen ließ. In einem irren Spiel siegte dann der Westfalenligist aus Dortmund mit 5:3-Toren. „Das Ausscheiden im Viertelfinale war, wenn man das Spiel betrachtet, ärgerlich und unnötig. Wenn du 3:0 führst, musst du das Ding nach Hause bringen, wenngleich der Gegner natürlich eine gewisse Klasse hatte, die ich nicht abstreiten möchte“, so Guerra in der Nachbetrachtung, der sich den Worten der U19 nur anschließen kann: „Danke an Vorwärts Epe für dieses tolle Turnier. Wir freuen uns auf 2019“.