VfL Rhede siegt im Test bei Landesligist Viktoria Heiden mit 4:1-Toren

07.02.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat nach dem 2:2-Unentschieden bei SV Eintracht Ahaus den letzten Härtetest vor dem Nachholspiel am kommenden Mittwoch beim SV Schwafheim gewonnen. In Abwesenheit von Cheftrainer Sebastian Hufe siegte die stark ersatzgeschwächte VfL-Elf mit 4:1-Toren beim Westfalen-Landesligisten F.C. Viktoria Heiden.

Auf einem schwer zu bespielbaren, weil holprigem Kunstrasen im Heidener Volksbank Stadion war der VfL, der heute ohne acht arrivierte Kräfte auskommen musste, zwar die Mannschaft mit mehr Ballbesitz, doch zwingende Aktionen blieben zumeist auf beiden Seiten aus. So war ein seit Wochen starker Thorben Versteegen umsichtiger Dirigent in der VfL-Defensive, dessen Offensivabteilung aber in den Anfangsminuten lahmte. „Wir haben oftmals zu statisch agiert und in den entscheidenden Situationen dann auch das Tempo in der Aktion vermissen lassen“, so Sven Westhus und Julian Seggebäing, die das Team in Heiden betreuten. Nach 16 Minuten hätte U19-Leihgabe Marco Kämmler, der in Heiden zu seinem Debüt im Landesliga-Team kam, den VfL in Führung bringen könnten. Nach Vorarbeit von Peter Göring bekam der 18-jährige allerdings nicht genug Druck in den Ball. Besser machte es da Oliver Tüshaus, der abermals auf Vorlage von Peter Göring zur Stelle war und die zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0-Führung erzielte. Glück hatte der VfL, als Minuten vor dem Halbzeitpfiff ein Freistoß von Alexander Robers nur um Zentimeter das von Marc Tebroke gehütete VfL-Gehäuse verfehlte.

Zur Pause brachte der VfL neben Philipp Teriete und Alex Giese mit Dominic Thieler eine weitere U19-Leihgabe, der seine Sache wie auch Marco Kämmler sehr gut machte. Den Platz verlassen hatte Meikel Junker, der nach rund 8-monatiger Verletzungspause ein gelungenes Debüt feierte. „Meikel hat 45 Minuten Gas gegeben und uns signalisiert, dass die Schulter hält. Natürlich merkt man ihm die fehlende Wettkampfpraxis an, allerdings hatte er im ersten Durchgang auch gute Ansätze, die unser Spiel zukünftig bereichern können“, so Westhus.
Sieben Minuten war der zweite Durchgang alt, als Max Willing auf Vorarbeit von Alex Giese zum 2:0 erfolgreich war. (52.) Hatte der VfL zwischenzeitlich die Zügel schleifen lassen und durch Benedikt Hussmann den Anschlusstreffer kassiert, meldete man sich spätestens mit dem 3:1 – erneut durch Oli Tüshaus – nach rund einer Stunde zurück (66.) Alex Giese sorgte 80 gespielten Minuten dann für den 4:1-Endstand.
„Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Allerdings ist das Ergebnis zweitrangig. Es war für uns abermals eine gute Trainingsarbeit, die offenbart hat, dass wir weiterhin hart für den gewünschten Erfolg arbeiten müssen“, so Westhus, dessen Dank noch einmal den beiden U19-Leihgaben Dominic Thieler und Marco Kämmler gilt, denen er eine sehr gute Vorstellung attestieren kann.

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