Couragierte Leistung reicht nicht zum Punktgewinn

12.03.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Nach der schwachen Vorstellung des VfL Rhede am vergangenen Donnerstag daheim gegen den VfL Repelen hatte es im VfL-Lager unter der Woche klare Worte gegeben. Mit einer Leistungssteigerung im Spiel am Sonntag bei Spvgg Sterkrade-Nord hatte die Hufe-Elf eine Reaktion gezeigt. Doch trotz der deutlichen Leistungssteigerung verlor der VfL auch am Sonntag mit 1:2 beim Liga-Fünften Sterkrade-Nord.

Beim „Team der Stunde“, das seit 8 Spielen in Serie nicht mehr verloren hatte und in der vergangenen Woche mit 3:1-Toren auf dem Bresserberg beim Liga-Primus 1.FC Kleve siegte, wählte Hufe eine etwas defensivere Ausrichtung. „Wir wollten aus einer stabilen Defensive immer wieder Nadelstiche in der Offensive setzen“, so Hufe, dessen Team das zu Spielbeginn sehr gut gelang. In der 18. Minute hatte sich Peter Göring den Ball an der Seitenauslinie erobert, brachte den Ball flach in die Gefahrenzone, wo der neu ins Team gerückte David Rehms zur Stelle war. Nur drei Minuten später hatte der VfL die große Chance zum 2:0. Peter Göring verzog freistehend vor dem Sterkrader Schlussmann denkbar knapp (21.) „Fällt da das 2:0, nimmt das Spiel wohlmöglich einen anderen Verlauf“, trauerte Hufe auf der Pressekonferenz nach Spielschluss dieser Aktion nach. So aber schlugen die Hausherren sieben Minuten später zurück. Cohazi war mit seinem 18. Saisontreffer zum 1:1-Ausgleich zur Stelle.
Doch auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich ein offener Schlagabtausch, in dem Meikel Junker nach 56 Minuten die große Chance zur erneuten Führung hatte. Sein Versuch aus naher Distanz entschärfte der Sterkrade-Schlussmann mit einem Fußreflex (56.). Stattdessen schlug der Ball in den Maschen des VfL-Gehäuses ein. Ali Kahn schaltete aus dem Gewühl am Schnellsten und schlug zum 2:1-Führungstreffer zu (58.) Wer dachte, der VfL würde sich nun dem Schicksal ergeben, der sah nun, dass die Sterkrade zunehmend in der eigenen Defensive eingeschnürt waren, wohlwissend, dass sich für die brandgefährliche Spvgg-Offensive nunmehr auch Räume ergeben. „Vor allem in der Schlussviertelstunde haben wir gemerkt, dass hier etwas geht. Und ich glaube, dass Chancen zum Ausgleich durchaus vorhanden waren“, so Hufe auf der Pressekonferenz. Er spielte da wohl auf die Situationen in der 73. bzw. 79. Minute an. Erst scheitert Junker an Dietz (73.), sechs Minuten später rauscht Rehms aus vollstem Tempo um Millimeter am Ball vorbei (79.). Und weil auch Lechtenbergs Versuch aus der Distanz von Dietz entschärft wurde (86.) blieb es trotz couragiertem Auftritt bei der 1:2-Auswärtsniederlage.

„Wir haben heute gesagt, es ist egal, wie es am Ende ausgeht, aber wir brauchen einen leidenschaftlicheren, engagierteren und mutigeren Auftritt als zuletzt. Das Team ist nun aber in der Pflicht, den Weg fortzusetzen und allenfalls zuzulegen. Hierzu müssen wir noch mehr investieren“, so die klare Forderung des Linienchefs.

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