Beiträge mit dem Schlagwort '1.M.Spiele'

RW Oberhausen U23 – VfL Rhede 6:2

Der VfL erwischte nach fünf Minuten durch einen abgefälschten Freistoß von Kadir Güzel einen tollen Start. „Danach hätten wir 2:0,  und wenn wir ganz abgezogen gewesen wären, sogar 3:0 führen können“, so Co-Trainer Stefan Bußhoff. Zweimal Daniel Beine (12.; 13.; einmal alleine vor dem Torwart auftauchend) und Nicolas Wigger (19.) aus wenigen Metern mit einem Kopfball scheiterten jedoch. Doch binnen acht Minuten legten dann die Oberhausener durch Ellmann und Candan das 2:1 vor (21., 27.). Der VfL Rhede kämpfte sich zurück und kam durch einen 25-Meter-Kracher von Eray Tuncel zum 2:2-Pausenstand (42.). Besonders in der ersten Phase der zweiten Halbzeit war der VfL dann aber nicht im Bilde und so erhöhte RWO durch Treffer von Ellmann (49., 56., 75.) und Candan (55.) auf 6:2. „Das war sehr bitter. Wir hatten unsere Möglichkeiten. Aber es war fahrlässig, wie leicht und einfach wir das Spiel aus der Hand gegeben haben. Dabei hat uns der Tabellenführer so viele Möglichkeiten gegeben“, erklärte Co-Trainer Stefan Bußhoff, der gestern gemeinsam mit Guido Koltermann den beruflich verhinderten Coach Manuel Jara vertrat. Pascal Lohmann sah noch die Ampelkarte (70.), weil er binnen drei Minuten zwei Foulspiele begangen hatte. Das letzte Tor fiel durch einen Foulelfmeter, den René Uebbing verursacht hatte.

VfL Rhede – 1. FC Bocholt 1:3

Der 1.FC Bocholt siegte im Derby beim VfL Rhede vor 1200 Zuschauern mit 3:1 und holte damit drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Mit 15 Punkten springt für den 1.FC Platz 14 heraus, der VfL liegt nun mit 14 Punkten auf Rang 15. Auf dem schwer zu bespielenden Rasen hatten zunächst beide Mannschaften Standprobleme. Immer wieder rutschten die Akteure aus, sodass kein gutes Fußballspiel entstehen konnte. Als schon alles nach einer torlosen ersten Halbzeit aussah, brachten zwei ehemalige VfL-Akteure die Gäste aus Bocholt doch noch in Führung. Marcel Lütkebomert spielte auf Tim Elsinghorst, der praktisch mit dem Pausenpfiff per Schlenzer zum 1:0 für den 1. FC Bocholt traf. VfL-Coach Manuel Jara reagierte auf den Rückstand und brachte zur zweiten Halbzeit Marvin Uebbing für Sezgin Baran. Doch Auswirkungen hatte das zunächst kaum. Stattdessen leitete Elsinghorst per Hacke das 2:0 ein. Zwar scheiterte Bennies noch an Welling, aber den Abstauber verwertete Beckert (55.). „Erst als wir dann nach einer Stunde Mike Welter und Kevin Juch gebracht haben, ist unser Offensivspiel besser geworden“, sagte Manuel Jara. Das 1:2 gelang dann Simon Lechtenberg (82.) auch mit einem Schuss aus 18 Metern. „Danach hatte ich das Gefühl, dass vielleicht noch was geht, aber Nico Andreadakis hat das dann überragend gemacht“, sagte Jara. Der Rückkehrer lupfte aus rund 30 Metern den Ball über dem weit vor dem Tor stehenden Maik Welling ins Netz und sorgte damit für die Entscheidung.

WSV Borussia 2 – VfL Rhede 1:1

Unser VfL machte in Wuppertal ein gutes Spiel und erspielte sich eine Menge Chancen. In der 8. Minute tauchte Dimitri Steininger allein vor dem WSV-Keeper auf, konnte ihn jedoch nicht bezwingen. Björn Assfelder (12.) und nochmals Dimitri Steininger (14.) scheiterten dann mit Kopfbällen. Stefan Radefeld traf in der 18. Minute nur die Querlatte. Erst danach verbuchte auch der WSV seine erste Möglichkeit, als die VfL-Abwehr nach einem Einwurf nicht ganz auf der Höhe war. Dimitri Steininger nach einem Freistoß von Eray Tuncel (27.) und Nicolas Wigger (28.) scheiterten erneut mit ihren Kopfbällen knapp. Stefan Radefeld schob in der 33. Minute den Ball nur knapp am Tor vorbei.

In der Halbzeit schied Nicolas Wigger mit einer Gehirnerschütterung aus, ihn ersetzte Julian Berg. Kurz darauf musste auch Mike Welter ausgewechselt werden, für ihn kam Florian Hahm ins Spiel. Durch die zwei Wechsel kurz hintereinander bekam das VfL-Spiel einen vorübergehenden Bruch, den die Gastgeber in der 65. Minute zur 1:0-Führung durch Florim Zenuni nutzten. Der VfL war kurze Zeit ein wenig geschockt, fand dann jedoch zu seinem Spiel zurück und hatte zunächst durch Daniel Beine (73.) und Sezgin Baran (83.) Möglichkeiten zum Ausgleich. Den 1:1-Ausgleichstreffer erzielte dann Florin Hahm in der 84. Minute nach Zuspiel von Daniel Beine. Sezgin Baran und Daniel Beine hatten in den Schlussminuten sogar dann noch die Möglichkeit zum Führungstreffer.

KFC Uerdingen – VfL Rhede 2:0

Der VfL kombinierte ansehnlich durch das Mittelfeld und lieferte nicht etwa eine Abwehrschlacht ab. Das Team ließ sich nicht vom Namen, vom Stadion und den 1421 Fans beeindrucken. Trainer Manuel Jara: „Wir haben gesehen, dass wir in der Lage sind, uns aus dem Tabellenkeller heraus zu arbeiten. Wir können hier erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Der Gegner war froh, die drei Punkte eingesackt zu haben. Wir haben mehr als Paroli geboten und haben eine gute Leistung gezeigt. Zu jedem Zeitpunkt hatten wir die Chance, das Spiel kippen zu lassen. Mit dem Gesamtpaket bin ich zufrieden.“ Zum Spielablauf: Nach rund sieben Minuten hatte Uerdingens Bendovskyi aus 25 Metern die erste Schusschance. Nach 14 Minuten dann hatte Simon Lechtenberg die erste Möglichkeit für den VfL, schoss aber zu hoch über das Tor. Im Gegenzug faustete VfL-Torhüter Mike Welling den Ball aus der Gefahrenzone (15.). Nur wenige Sekunden später hat Maik Welling Glück, da der Uerdinger Jochen Höfler den Ball an den Pfosten setzte. Und danach vergab Saban Ferati die Chance zur 1:0-Führung der Uerdinger, als er Maik Welling den Ball in die Arme schoss. Dann war es aber passiert: KFC-Kapitän Erhan Albayrak war mit einem Flachschuss ins lange Eck zum 1:0 für den KFC erfolgreich (19.). Danach wurde der VfL offensiver und hatte in der 24., 28. und 38. Minute Gelegenheiten zum Ausgleich. Besonders der 25-Meter-Volleyschuss von Dimitri Steininger war gefährlich, aber KFC-Torhüter Tim Weichelt war ein sicherer Rückhalt. Jochen Höfler hätte dann kurz vor der Pause beinahe das 2:0 nachgelegt. In der zweiten Hälfte war zunächst erneut Maik Welling zur Stelle (51.), als er einen Schuss von Bastian Pinske hielt. Und fünf Minuten später war die Rheder Abwehr bei einem Konter auf dem Posten. VfL-Trainer Jara riskierte nun mehr und brachte die beiden Stürmer Daniel Beine und Stefan Radefeld für Florian Hahm und Sezgin Baran (59.). Ein Freistoß von Uerdingens Ersan Tekkan war zu hoch angesetzt (60). Und dann hatte Stefan Radefeld die große Chance, als er frei vor KFC-Keeper Weichelt auftauchte, der aber klasse hielt. Abwehrspieler Franck Patrick Njambe war zuvor ausgerutscht (63.). Der VfL blieb am Drücker und Bendovskyi musste nach einer Ecke per Flugkopfball klären (71.). Ein Treffer durch Albayrak wurde nicht gegeben, er stand im Abseits (76.). Ein Höfler-Kopfball ging knapp vorbei (82.). Und dann nur wenige Sekunden später die Entscheidung: Ersan Tekkan traf für den KFC zum 2:0 (83.) und sorgte für die große Befreiung beim KFC. Fazit: Der VfL Rhede verkaufte seine Haut recht teuer und hinterließ insgesamt einen durchaus positiven Eindruck.

VfL Rhede – SV Straelen 1:4

Unser VfL hat gestern eine große Möglichkeit ausgelassen, den Aufwärtstrend der letzten Wochen fortzusetzen. Die Mannschaft ging mit einer 1:0-Führung in die Pause, die sie nach dem Seitenwechsel aber in nur acht Minuten verspielte. Trainer Manuel Jara hatte schon in der Pause eine deutliche Leistungssteigerung gefordert. „Wir haben in der ersten Halbzeit den Gegner mit unseren individuellen Fehlern aufgebaut. Ich habe daher in der Pause gewarnt, dass wir das dringend abstellen müssen. Doch es hat nichts genützt.“ In einer an Höhepunkten armen ersten Halbzeit hatte der Gast aus Straelen die besseren Chancen. Nach einem verunglückten Abschlag von Torhüter Maik Welling tauchte der gegnerische Stürmer vor dem Rheder Tor auf, doch Maik Welling war dann aber zur Stelle (28.). Auch bei einer verunglückten Flanke (33.) und einem weiteren Torschuss (34.) der Gäste war auf Maik Welling wie gewohnt Verlass. Der VfL geizte bis zu diesem Zeitpunkt mit Chancen. Doch dann sorgte Dimitri Steininger in der 38. Minute für die Rheder Führung, als sein Distanzschuss aus halbrechter Position im Tor des SV Straelen einschlug. Maik Welling musste aber bereits im Gegenzug sein ganzes Können aufbieten, um den Ausgleich zu verhindern. In der 43. Minute hatte dann Simon Lechtenberg das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber. Nach dem Seitenwechsel überschlugen sich dann die Ereignisse. Kadir Güzel foulte seinen Gegenspieler in Strafraum. Den fälligen Strafstoß konnte Maik Welling zwar an den Pfosten lenken, doch den Nachschuss versenkte Sebastian Clarke zum 1:1. Und es kam noch schlimmer: In der 52. Minute ließ sich die VfL-Abwehr ausspielen, sodass Philipp Brouwers den SV Straelen erstmals in Führung brachte. Nur eine Zeigerumdrehung später machte Sebastian Kaczmarek den Doppelschlag zum 3:1 für den SV Straelen perfekt. Trainer Manuel Jara brachte daraufhin Stefan Radefeld (58.) und wenig später auch Kevin van Klaveren (64.), um das Angriffsspiel des VfL zu beleben, doch die Wechsel verpufften wirkungslos. Marc Linssen für den SV Straelen erzielte in der 70. Minute sogar noch das 4:1 für seine Farben. Trainer Manuel Jara sprach danach von einer beschämenden Leistung seiner Elf. „Das einzig Positive war der Sonntagsschuss von Dimitri Steininger. Wir haben eine enttäuschende Leistung gezeigt, was angesichts der zuletzt guten Spiele besonders bitter ist. Die Niederlage war am Ende auch in der Höhe verdient.“