3:1 durch Moritz Nötzel (14)

U17-Junioren: Vier Tore, Drei Punkte, Zwei rote Karten

12.06.2013 - Aktuelles · B-JuniorenLesezeit ca. 2 Minuten -
3:1 durch Moritz Nötzel (14)
3:1 durch Moritz Noetzel (14)

Die U17-Junioren des VfL Rhede 1920 e.V. sind im ersten Relegationsspiel zur Niederrheinliga ihrer Favouritenrolle gerecht geworden. Mit 4:1-Toren kehrten die Mannen um Ewald Baumann und Markus Varwick von ihrer Auswärtspartie bei der DJK Vierlinden zurück, mussten den Sieg allerdings teuer bezahlen, wurden doch mit Oliver Hessling und Florian Fischer gleich zwei Akteure frühzeitig des Feldes verwiesen.
Der Gastgeber von DJK Vierlinden hatte sich als Tabellendritter (hinter SF Hamborn U16 und SuS Dinsklaken) der Leistungsklasse für die Niederrhein-Relegation qualifiziert.
Im ersten Relegationsspiel erwischte der VfL einen Start nach Maß. Kieron Ihnen konnte seinen VfL bereits in der 17. Spielminuten mit 1:0 in Führung bringen. Im Gegenzug kam der Gastgeber zu seinem ersten gefährlich vorgetragenen Angriff. DJK Vierlinden fand erstmals die Schnittstelle in der VfL-Hintermannschaft und konnte nur noch durch eine Notbremse gestoppt werden. Folgerichtig musste Florian Fischer schon frühzeitig in die Kabine. (21.) In Unterzahl konnte Tim Bröcking die Führung allerdings ausbauen (27.), ehe Vierlinden nur vier Minuten später verkürzen konnte. Moritz Noetzel setzte mit seinem Treffern zum 3:1 den Schlusspunkt in einer turbulenten ersten Hälfte.
Die zweite Hälfte begann für den VfL denkbar schlecht. Erneut war ein Angreifer des Gastgebers nur durch ein Foul zu stoppen. Die Folge, Oliver Hessling musste Florian Fischer frühzeitig in die Kabine folgen, Vierlinden wurde zudem ein Strafstoß zugesprochen. Canberk Ceverigen, der nach fast 9- monatiger Verletzungspause erst seit Kurzem wieder ins Training eingestiegen ist, parierte und bewahrte den VfL vor dem frühen Ausgleichstreffer. In der Folgezeit verlor das Spiel zunehmend an Tempo. Rhede wollte das Ergebnis über die Zeit bringen, Vierlinden wollte oder konnte nicht mehr dagegenhalten. Der VfL kontrollierte Ball und Gegner und wusste das Spiel von eigenen Tor fernzuhalten. Somit waren Torraumszenen auf beiden Seiten Mangelware. Erst in der Schlussphase kam der VfL zu zwei weiteren Torchancen. Eine davon nutze Abwehrrecke Leon Harke zum 4:1-Endstand.

„Wir haben das Spiel über die gesamte Spielzeit kontrolliert, auch wenn wir die eine oder andere brenzlige Situation überstehen mussten. Sicherlich ist es mit neun Leuten schwer, weiterhin gewohnten Offensivfußball zu spielen. Die Mannschaft hat Ihre Aufgabe in Unterzahl dann gerade in der Defensivarbeit gut gemacht und nie die Kontrolle über das Spiel verloren. Deshalb geht die heutige Leistung unter Berücksichtigung der Umstände sicherlich in Ordnung, wenngleich wir sicherlich die Dinge analysieren müssen“, so die Rheder Verantwortlichen nach Spielschluss

 

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