U19-Junioren: Der bittere Weg geht in die Leistungsklasse

27.06.2013 - A-Junioren · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Vor knapp 450 Zuschauern auf der Platzanlage der SF Hamborn unterlagen die  U19-Junioren des VfL Rhede im letzten und entscheidenden Relegationsspiel zur Niederrheinliga gegen DJK Arminia Klosterhardt und müssen nach einer mehr als unglücklichen 1:2-Niederlage den bitteren Weg in die Leistungsklasse antreten.

Dabei hatte die Mannschaft von Sebastian Hufe sich viel vorgenommen, wollte man die letzte sich bietende Chance, den Klassenerhalt zu schaffen, nutzen. Doch bereits in der ersten Spielminute wurde der VfL kalt erwischt. Angepeitscht von einem Arminia-Fanclub legte der DJK los wie die Feuerwehr und erzielte unmittelbar nach Anpfiff den 1:0-Führungstreffer. Der VfL erholt sich in der Folgezeit allerdings schnell von diesem Nackenschlag, versuchte Ruhe in die Aktionen zu bekommen und kontrollierte das Spielgeschehen. Die Arminia stand tief in der eigenen Hälfte und versucht die Räume eng zu halten. Dennoch kam der VfL zu seinen Chancen. Gleich drei Mal hatte der große VfL-Anhang den Torschrei auf den Lippen, doch beim Schussversucht von Marvin Bölting (7.) und Nils Hermsen (13.) sowie beim Kopfball von Jan-Bernd Eckers (9.) stand das Alumnium im Weg. Auf der Gegenseite blieb VfL-Keeper Wissen fast beschäftigungslos. Erst in der 32.Spielminute kam die Arminia wieder in Richtung VfL-Gehäuse und plötzlich stand es 0:2. Bei einem Diagonalball über die Abwehrreihe des VfL stand Arminia-Angreifer Makolli richtig und schob gekonnt ein.

In der zweiten Halbzeit kam der VfL gestärkt aus der Kabine, brachte mit Overbeck für Innenverteidiger Eckers einen weiteren Offensivspieler, der gleichzeitig mehr Schwung in die Offensivaktionen brachte. Als Overbeck sich ein erstes Mal auf der Außenbahn durchgesetzt hatte, wurde ich direkt gefährlich. Nils Hermsen stand als Abnehmer bereit, scheiterte jedoch drei Meter vor dem Tor um Millimeter (53.). Nur sieben Minuten später hatte der VfL die riesen Chance auf den Ausgleich. Nach einer Ecke von Willing stand VfL-Angreifer Hermsen erneut frei vor dem Tor. Der ansonsten treffsichere VfL-Angreifer scheiterte allerdings erneut. Typisch für den Spielverlauf verhalf dann eine Standardsituation für den VfL zum mehr als verdienten VfL-Anschlusstreffer, der nochmals Hoffnung aufkeimen ließ. Marvin Bölting hatte einen Freistoß direkt verwandelt. (64.) In der Folgezeit drückte der VfL weiter auf den Ausgleich, doch die vielbeinige Arminia-Abwehr hielt stand. So blieb es nach am Ende bei einem aus VfL-Sicht mehr als unglücklichen Niederlage, die Mannschaft und Trainer traurig zu Boden fallen ließen.

„Sicherlich es ist sehr schwer, so kurz nach dem Spiel die aktuelle Gefühlslage in Worten auszudrücken. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben 90 Minuten fast auf ein Tor gespielt, waren die bessere Mannschaft und am Ende geht das Ding vorne nicht rein. Hinten machen wir zwei Fehler und werden eiskalt bestraft. Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Das ist hart, unfair und erst einmal schwierig zu verarbeiten“, so ein geknickter VfL-Coach nach Spielschluss. „Doch, betont Hufe, wir werden aufstehen, werden kämpfen, um in 365 Tagen erneut hier stehen zu dürfen – allerdings dann mit einem Happy-End.

Der VfL Rhede ist nach vier erfolgreichen Jahren in der Niederrheinliga, in denen man u.a. im letzten Jahr die Vize-Meisterschaft feierte, zurück in der Leistungsklasse. Dennoch wird der VfL alles dafür geben, im kommenden Jahr wieder oben anzugreifen.

Diesen Beitrag teilen:

Premiumpartner