Javier redet

28.10.2014 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Hallo Fans und Freunde des VfL!

 „Der VfL durchschreitet Talsohle“ – so konnten wir es in der vergangenen Woche in der örtlichen Presse lesen. Natürlich waren die beiden zuletzt erzielten Ergebnisse (sowohl das 2-2 Remis zuhause gegen Bottrop wie auch das 1-1 in Königshardt) enttäuschend – für uns Trainer wie auch für die Fans, vor allem aber für unsere Mannschaft selbst. Aber ist es richtig, von einer Talsohle zu sprechen? Rein die Ergebnisse beurteilend mag dies zutreffen. Aber im Hinblick auf die Entwicklung unserer jungen VfL Elf ist diese Phase, in der wir uns befinden, nicht überraschend, nein, sogar normal. Denn in welcher Mannschaft der Welt, die – wie unsere – aus solch einer Ansammlung von sehr jungen Spielern besteht, sind kleinere Rückschläge nicht einkalkuliert?

Einsatzwille, Kampfeslust, Laufbereitschaft, all‘ das wirft die Mannschaft Spieltag für Spieltag in die Waagschale. Es gibt jedoch auch Spiele, in denen dieses nicht ausreicht. Einfache Fehler im Spielaufbau, Unkonzentriertheit und fehlende Cleverness im Abschluss: dies sind die Komponenten, die die letzten Spiele auch geprägt haben. Und daher haben wir es verpasst, uns dreifach zu belohnen.

Viele Spieler haben keinerlei Landesligaerfahrung, einige sind sogar im ersten Seniorenjahr. Daher spreche ich nicht von einer Talsohle, sondern von einem Entwicklungsprozess. Erfahrung kann sich jeder einzelne Spieler nur im Wettkampf holen. Und zu diesen Erfahrungen gehören nun einmal auch Enttäuschungen. Fatal wäre es, eine überzogene Erwartungshaltung – die sicherlich auch durch die Siege in den Duellen gegen die Spitzenteams der Liga zustande kam – den Jungs als Bürde mit aufzutragen.

Denn ich sage es deutlich: WIR SIND MEHR ALS IM SOLL. Wir sind mit der Prämisse in die Saison gestartet, eine gute Rolle in dieser Liga zu spielen und die Spitzenteams zu ärgern. Beide Zielsetzungen haben wir bis dato mehr als erfüllt. Niemand hat einen solchen Saisonverlauf für möglich gehalten. Denn es steht nur eine Niederlage nach neun Spielen (!) in der Statistik. Daher lassen wir uns „von außen“ nicht beunruhigen. Wir gehen unseren Weg, der darauf ausgerichtet ist, dieser jungen Elf das Vertrauen zu schenken, um weiterhin Erfahrungen zu sammeln – positive wie auch negative.

Heute nun haben wir die nächste riesige Herausforderung vor der Brust. Das nächste Spitzenspiel, die nächste Topmannschaft! Das Teams des ESC Rellinghausen um Trainer Karl Weiß ist zu Gast im Besagroup-Sportpark – und das für viele unbemerkt als Tabellenzweiter! Ich möchte Mannschaft, Trainerteam, Begleiter und Fans des ESC herzlich in Rhede begrüßen.

Es ist für uns die nächste Gelegenheit, zu zeigen, wie unangenehm wir für jeden Gegner sein können. Wir hoffen auf ein erlebnisreiches und unterhaltsames Spiel!

 

Euer

Javier

 

 Javier Garcia Dinis

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