U17 mit 2:1-Derbysieg gegen den 1.FC Bocholt

26.09.2017 - Aktuelles · B-JuniorenLesezeit ca. 2 Minuten -

Nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage gen STV Hünxe meldeten sich die U17-Akteure des VfL Rhede mit einem 2:1-Derbysieg gegen den 1.FC Bocholt zurück.

Am vergangenen Freitag empfing der VfL die favorisierte Elf der Schwatten auf den Aschenplatz im BESAGROUP-Sportpark. Die ersten Minuten begannen wie erwartet. Der FCB, mit klasse Einzelspielern gespickt, kontrollierte den Ball und das Spielgeschehen auf dem sehr gut zu bespielenden Tennenplatz. Der VfL-Nachwuchs stand defensiv stabil, sodass die Gäste-Elf um Trainer Nico Laukötter trotz Überlegenheit nur bei Standardsituationen gefährlich schien. Im Laufe der ersten Halbzeit legte der VfL-Nachwuchs zunehmend die Nervosität ab und arbeitete sich mit Willen und Leidenschaft in das Spiel. Nach einem der vielen gewonnenen Zweikämpfe leitete Lukas van Veenendal eine Konteraktion ein. Die FCB-Hintermannschaft wirkte noch unorganisiert und diesen Moment nutzte Dominik Jurcevic zum 1:0-Führungstreffer. Postwendend und auch nicht unverdient gleich der FC-Nachwuchs im Anschluss an eine Standardsituation allerdings aus. Der Ball flog vorbei an Freund und Feind durch den Fünfmeterraum, sodass am Tillmann Kruse am zweiten Pfosten nur noch zum 1:1-Ausgleichstreffer einschieben musste.

Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel über weitere Strecken des zweiten Durchgangs. Bocholt war bei weitem nicht mehr so bissig wie in der ersten Halbzeit und der VfL änderte an seiner defensiveren Grundausrichtung wenig. Mit zunehmender Spielzeit ging der heute in rot gekleidete VfL-Nachwuchs mehr Risiko. Echte Torchancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware, bis die Gastgeber zum zweiten Mal und in Folge eines individuellen Fehlers im Aufbauspiel gefährlich vor das FCB-Gehäuse kamen. In höchster Not wusste sich ein FCB-Akteur nur durch ein Foulspiel zu helfen. Der Gefoulte, Lukas van Veenendal, trat selbst an und verwandelte zum 2:1-Führungstreffer. Der daraufhin befürchtete Sturmlauf des FCB blieb allerdings aus. Vielmehr hatte der VfL in Person von Dominik Jurcevic die Chance zur Entscheidung. Freistehend vor dem FCB-Gehäuse vergab er allerdings die große Möglichkeit. So zitterte der VfL Rhede bis in die Schlusssekunden, ehe ein souveräner Schiedsrichter die Begegnung unter Jubel vieler Rhedenser nach 83 Minuten beendete.

„Wir haben die Gegebenheiten heute angenommen. Der Aschenplatz hat sicherlich keinen technisch fehlerfreien und temporeichen Fußball zugelassen, allerdings haben wir unser Spiel auf die Gegebenheiten kurzfristig angepasst. Am Ende war es deshalb ein Sieg geprägt von absolutem Siegeswillen und Leidenschaft“, so das Trainerteam im Nachgang.

 

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