Göring mit Doppelpack beim 2:1-Auswärtssieg

25.02.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 3 Minuten -

Der VfL Rhede ist im Fußballjahr 2018 weiterhin ungeschlagen. Nach der dürftigen Vorstellung zum Rückrundenauftakt daheim beim 0:0 gegen Sportfreunde Hamborn siegte das Team von Sebastian Hufe beim ESC Rellinghausen und hatte mit Peter Göring den Matchwinner in seinen Reihen. Der 19-jährige Youngstar, der für Max Willing in die Startelf gerückt war, hatte mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am Dreifacherfolg.

Sebastian Hufe hatte in Rellinghausen auf drei Positionen umgestellt. Peter Göring kam, wie erwähnt, für Max Willing. Robin Ring rückte für Kapitän Bodo Teriete in die Innenverteidigung. Und in vorderster Front feierte Meikel Junker sein Startelfdebüt nach acht Monaten Verletzungspause.

Und die Elf, der Hufe von Beginn an das Vertrauen schenkte, zahlte es anfänglich zurück. Sie präsentierte sich äußerst engagiert, war in dem Zweikämpfen präsent und hatte auch vor dem ESC-Gehäuse die gefährlicheren Szenen. Einen ersten Warnschuss hatte Simon Lechtenberg nach 8 Minuten abgegeben. Zehn Minuten später stand Peter Göring erstmal goldrichtig. Nach einer scharf getretenen Ecke von Philipp Volks verlängert Meikel Junker den Ball in Richtung zweitem Pfosten, wo Göring mit dem Knie abstaubte – 1:0. Weitere 15 Zeigerumdrehnungen später ein Spiegelbild des Führungstreffers – Ecke Volks, Kopfball Junker, Vollstrecker Göring (32.) Nach einer halben Stunde führte die Hufe-Elf verdient mit 2:0 und hatte auch in der Folge die Möglichkeit die Verunsicherung der Hausherren auszunutzen. So verzogen Lechtenberg (34.), Görkes (38.) und zuvor bereits Volks (28.) aus aussichtsreichen Positionen. „Die Vorstellung aus dem ersten Durchgang war eine deutliche Leistungssteigerung zum Hamborn-Spiel. Das war aber auch nötig, dort haben wir eine Reaktion gezeigt“, so Hufe im Nachgang, der aber direkt anfügen musste, dass er nicht versteht, wie man sich dann im zweiten Durchgang so „die Butter vom Brot nehmen lassen kann“.

Denn nach dem Seitenwechsel war es der ESC, der dem Spiel insbesondere zwischen der 46. und 70. Minuten seinen Stempel aufdrückte. „Dort haben wir müntlich wichtige Zweikämpfe insbesondere in der Mittelfeldzentrale verloren, die den Gegner wieder zurück ins Spiel brachten“, so die Analyse des VfL-Linienchefs, dessen Team in der 55. Minute den 1:2-Anschlusstreffer hinnehmen musste. VfL-Schlussmann Marc Tebroke wollte das Spiel schnell machen, sein Versuch der Spieleröffnung war aber zu ungenau. Julian Haase hatte die Situtation erkennt, bedient im Nachgang den ehemaligen VfL-Akteur in Diensten des ESC, Martin Schüring, der sein Team zurück ins Spiel brachte. (55.) „In dieser Szene müssen wir einfach eine andere Spieleröffnung wählen, aber kein Vorwurf an Marc, der uns in dieser Spielzeit auch schon vor vielen Gegentoren bewahrt hat“, so kommentierte Hufe die Szene nach Spielschluss. So entwickelte sich fortan ein knapper und rassiger Schlagabtausch, in dem der VfL erst mit der Einwechselung von Bodo Teriete (71.) wieder mehr Zugriff auf das Spiel bekam. Zuvor hatte die Hufe-Elf zwei Mal großer Glück, als erst Varjabetyan (61.) und später Haase (64.) scheiterten. So zitterte der VfL bis in die Schlussphase, in der die Gäste gleich mehrfach die Chance hatte, den Sack zuzumachen. „Die Kontersituationen spielen wir einfach schlecht aus“, so Hufe, der dennoch notierte, dass Meikel Junker, der ein starkes Debüt ablieferte, die große Chance zur Entscheidung hatte (88.). Vier weitere Minuten musste der VfL Höchstarbeit leisten, ehe der erste Dreifacherfolg des neuen Fußballjahres unter Dach und Fach war.

„Wir haben zwei grundlegend andere Halbzeiten gesehen. Im ersten Durchgang waren wir die klar bessere Mannschaft. Wir waren agressiv, sehr engagiert und vorne zielstrebig. Diese Attribute haben wir über große Teile der zweiten Halbzeit vermissen lassen. Erst zum Ende der Partie kamen wir wieder besser aus. Der Sieg war deshalb am Ende hart umkämpft, aber immens wichtig“, so Hufe. Der VfL klettert damit auf Rang 11 und hat bei 25 Punkten zehn Punkte Vorsprung auf die ersten Abstiegsränge. „Es war der erste Schritt, allerdings müssen wir in der kommenden Woche daheim gegen Niederwenigern nachlegen“, so Hufes Appell an sein Team.

Premiumpartner