U19 mit 1. Saisonniederlage – ausgerechnet im Derby

12.03.2018 - A-Junioren · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der U19-Nachwuchs des VfL Rhede e.V. hat das Topspiel am vergangenen Sonntag gegen den 1.FC Bocholt verloren. Nach dem 5:0-Heimsieg im Hinspiel setzte es für die Elf von Thomas Schunkert in der STÖLTING-Arena nun eine 1:2-Auswärtsniederlage.

Die Ausgangslage war klar. Mit einem Sieg hätte die Elf von Thomas Schunkert einen riesen Sprung in Richtung Niederrheinliga-Qualifikation machen können. Bei einer Niederlage, das war vor Beginn des Spiels klar, würde der Punktevorsprung auf 5 Zähler reduziert, weil der Liga-Dritte der SV Biemenhorst mit einem 5:1-Erfolg bei SV Krechting am Donnerstag vorgelegt hatte.

Doch der FCB-Nachwuchs war in der STÖLTING-Arena die Mannschaft mit dem besseren Start. Vor allem in der ersten Viertelstunde war es der FCB, der immer wieder viel Druck auf das VfL-Gehäuse um Schlussmann Lennart Dillhage aufbaute. Die erste große Chance zur Führung hatte aber Marco Kämmler, der nach 11 Minuten aus kurzer Distanz am stark aufgelegten Jonas Wenzel scheiterte. Besser machte es da FCB-Akteur Tommy Backmann, der nach 36 Minuten eine scharfe Hereingabe von rechts zum viel umjubelten 1:0-Führungstreffer verwertete. „Zu dieser Zeit waren wir eigentlich besser ins Spiel gekommen, waren in den Zweikämpf jetzt meist Sieger und hatten uns auf das Spiel der Hausherren besser eingestellt“, so Schunkert in der Nachbetrachtung, der in erstem Durchgang vor allem damit haderte, dass der Schiedsrichter in zwei Situationen nicht auf Elfmeter entschied. So mussten Schunkert und seine Elf unmittelbar bis vor den Halbzeitpfiff warten, ehe Fabian Mehl aus kurzer Distanz zum 1:1 ausglich (40.)

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich dann ein völlig zerfahrenes Spiel, dass nach Aussage von Schunkert auch bedingt durch viele unglückliche Schiedsrichterentscheidungen jetzt auf beiden Seiten wenig Spielfluss hatte. Da passte es ins Bild, dass Calvin Top nach 52 Minuten zwar den 2:1-Führungstreffer für die Hausherren erzielte, viele allerdings vermuten ließen, dass es zumindest sehr stark abseitsgefährdet war. Sei es drum – der VfL-Nachwuchs hatte zu diesem Zeitpunkt noch mehr als eine halbe Stunde, um zumindest einen Punkt aus der STÖLTING-Arena mitzunehmen. Doch trotz aller Bemühungen, so konstatierte Schunkert nach Spielschluss, sind wir nicht mehr zwingend genug gewesen, wenngleich er weiter ausführte: „Aufgrund der Spielanteile und des Chancenverhältnisses wäre der Ausgleich verdient gewesen“. So blieb es am Ende bei der 1:2-Auswärtsniederlage, es war die erste Niederlage im 12. Spiel.

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