Rhede siegt mit 3:0 in Burgaltendorf

26.03.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat am Sonntagnachmittag beim SV Burgaltendorf einen nie gefährdeten 3:0 –Erfolg eingefahren. Der Sieg beim Liga-Siebten der Landesliga Gr. 2 war im Voraus, auch in dieser Deutlichkeit nicht zu erwarten. Für die Hufe-Elf sind es aber drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Dabei waren die Voraussetzungen nicht rosig. Zu den Langzeitverletzten Keil und Oenning gesellten Willing (Urlaub), Bölting, Volks (beide verletzt), Varwick und Tüshaus (beide krank). „Ohne Acht war klar, dass wir heute als Team zusammenstehen müssen“, wusste Hufe vor Spielbeginn, wie seine Jungs die Ausfälle kompensieren können. Und die Umsetzung stimmte den Coach positiv. „Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir haben über 90 Minuten defensiv kaum etwas zugelassen und haben nach vorne zielstrebig und effektiv agiert“, so Hufe, dem nach Spielschluss ob des steigenden Drucks die Erleichterung anzumerken war.

Auf dem Kunstrasenplatz in Burgaltendorf verteidigte die VfL-Elf leidenschaftlich und knüpfte in puncto „Verteidigung“ an der Vorstellung in Sterkrade an. Besser klappte es an diesem Sonntag aber in der Offensive, wenngleich zwei Standardsituationen zum Torerfolg verhalfen. David Rehms war nach 17 Minuten per Kopf zur Stelle, nachdem Simon Lechtenberg eine Ecke scharf vor das Tor gespielt hatte. Dann war Robin Ring nach einem Lechtenberg-Freistoß zum 2:0 erfolgreich (48.) Spätestens als Göring einen mustergültigen Konter über Junker und Lechtenberg zum 3:0 vollendete (68.) war das Spiel frühzeitig entschieden. Da war es doppelt ärgerlich, dass sich der etatmäßige Schlussmann Marco Tebroke eine Oberschenkelverletzung zuzog. „Marc hat nach einem Abschlag einen Schmerz in der Leiste verspürt“, so Hufe. Nach knapp 70 Minuten kam für ihn Björn Behner. Der blieb aber im Folgenden beschäftigungslos, da seine Vorderleute auch nach dem 3:0 weiterhin bereit waren, defensiv Höchstarbeit zu leisten. „Der Sieg war so nicht zu erwarten, aber ich bin stolz, wie sich die Jungs heute präsentiert haben“, so Hufe nach Spielschluss, dessen Blick aber schon wieder auf den kommenden Donnerstag ging, wenn der VfL Rhede im heimischen Besagroup-Sportpark den einstigen Regionalligisten FC Kray empfängt. „Wir müssen diese Leistung jetzt aber auch über viele weitere Spiele abrufen“, so Hufes Wunsch nach Konstanz. Mit nunmehr 28 Punkten hat der VfL Rhede 6 Punkte Vorsprung vor dem VfL Repelen, der einen möglichen Relegationsplatz innehat. 10 Punkte Vorsprung sind es auf den ersten Abstiegsplatz, den der SV Hönnepel-Niedermörmter belegt. Der VfL hat zwar bis zu drei Spiele weniger als die Konkurrenz ausgetragen, Hufe nennt die Ausgangslage dennoch weiterhin „gefährlich“.

 

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