1:1 – Rhede hat starken Dillhage und vorne treffsicheren Görkes

25.04.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat auf dem Weg zum Klassenerhalt im Heimspiel gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter einen wichtigen Teilerfolg eingefahren. Damit hielt der VfL Rhede die Gäste, die den ersten Relegationsplatz inne haben, sechs Punkte auf Abstand und hat jetzt 9 Punkte mehr als der VfL Repelen auf dem ersten Abstiegsplatz.

Insgesamt 14 (!) Akteure hatte VfL-Trainer Sebastian Hufe im Heimspiel zu ersetzen. „Das ist schon Wahnsinn“, so Hufe. Vor Spielbeginn hatten sich auch noch Robin Ring (Arbeit) und Peter Göring (verletzt) abgemeldet. Aus der eigenen U19 sollten Kämmler und Thieler aufrücken. „Auch die beiden Akteure mussten kurzfristig passen“, so der leiderprobte Linienchef, dem insgesamt nur elf gesunde Spieler zur Verfügung standen.

Dementsprechend defensiv startete der VfL und entschied sich heute für eine Fünferkette, die im Umschaltspiel zur Dreierkette rausrotieren sollte. Doch die Defensive dann direkt im Mittelpunkt. Denn die Gäste aus Hönnepel-Niedermörmter drücken auf das Tempo. VfL-Schlussmann Lennart Dillhage bot nach 11 Minuten sein ganzes Können gegen Samet Kanoglu auf. (11.) Erst zum Ende der ersten Halbzeit wurde dann auch die Offensivabteilung des VfL Rhede mutiger. Die Schüsse von Maximilian Willing (30.) und Christian Görkes (34.) wurden aber im letzten Moment noch geblockt, sodass beide Teams mit einem 0:0-Unentschieden die Seiten wechselten.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste zunächst das bessere Team. Doch der VfL hatte abermals seinen 18-jährigen Keeper, Lennart Dillhage. Erst reagierte er gegen Schneider abermals prächtig (51.) Dann köpfte Boldt aus fünf Metern auf das VfL-Gehäuse (58.), doch Dillhage war erneut zur Stelle. „Den Ball hatten wir alle schon drin gesehen. Was der Junge heute abgerufen hat, war schon weltklasse. Respekt“, so Hufe im Gespräch nach Spielschluss. Hinten mit dem notwendigen Glück ausgestattet, war die VfL-Offensive vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Christian Görkes spitzelte dem ehemaligen VfL-Akteur Konrad Kaczmarek den Ball vom Fuß, setzte zum Tempodribbling an und überwand in der 75. Minuten dann auch noch HöNie-Schlussmann Hauffe zum 1:0 (75.) Doch die Führung hielt nur kurz. Nach einer strittigen Situation hatte Schiedsrichter Neuhaus auf Freistoß entschieden. Den brachte Schneider scharf nach innen, wo Mauritz Varwick, der ansonsten eine tadellose Vorstellung ablieferte, unglücklich ins eigene Tor abfälschte. „Danach hatten wir noch zwei, drei gute Konterchancen, die wir aber nicht konsequent zu Ende gespielt haben“, so Hufe, der insgesamt mit dem 1:1-Unentschieden gut leben konnte: „Wir haben den Punkt gewonnen, den wir wollten“.

Foto: Bocholt Borkener Volksblatt (BBV) – B. Brinkmann

Premiumpartner