9:2-Heimsieg – Galavorstellung gegen Klosterhardt

29.04.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der Befreiungsschlag ist geglückt. Der VfL Rhede gewann im Heimspiel gegen DJK Arminia Klosterhardt mit 9:2-Tpren und ballerte sich dabei den Frust der vergangenen Wochen und Monate von der Seele. Da passte es ins Bild, dass der 4-fache Torschütze, Simon Lechtenberg, seine Durststrecke beendete und sein Torekonto – erstmals seit Dezember 2017 – auf 22 Saisontreffer nach oben schraubte. Aber der Reihe nach.

Unter der Woche hatte sich das Lazarett beim VfL Rhede nur bedingt gelichtet. Thorben Versteegen bestand am Freitag den Belastungstest und rückte nach zweiwöchiger Verletzungspause zurück in die Startformation. Simon Lechtenberg war aus dem Urlaub zurück, Robin Ring stand ebenfalls wieder zur Verfügung. Für Alexander Giese, Yannik Oenning, Marvin Bölting, Peter Göring und Tobias Keil kam ein Einsatz nicht in Frage, Marc Tebroke nahm erneut auf der Bank Platz, sodass der 18-jährige Lennart Dillage zu seinem 9. Landesliga-Einsatz kam.
So schenkte VfL-Trainer Hufe fast gleicher Elf das Vertrauen, die unter der Woche dem SV Hönnepel-Niedermörmter einen Punkt abgetrotzt hatte. Und in dieser stürmte erneut Meikel Junker in vordester Front. Und der 25-jährige drückte der Partie, vor allem im ersten Durchgang, seinen Stempel auf. Mit einem lupenreinen Hattrick brachte Junker seine Farben auf die Siegerstraße, beackerte aber auch darüber hinaus große Räume auf dem Platz. Seine Treffer aus der 11., 14. sowie 39. Minuten bedeuteten eine vorerst beruhigende 3:0-Halbzeitführung. „Wir dürfen jetzt keine Prozentpunkte nachgeben, denn wir müssen mit einer anderen Vorstellung von Seiten des Gegners rechnen“, so aber die warnenden Worte von Sebastian Hufe zum Pausentee.

Und seine Mannschaft hatte ihn erhört. Denn der VfL Rhede machte vor knapp 200 Zuschauern im BESAGROUP-Sportpark da weiter, wo sie im ersten Durchgang aufgehört hatten – mit tollem und temporeichen Offensivfußball. Nach 51 Minuten setzte Simon Lechtenberg dem Gerede über seine Torflaute ein Ende und markierte das 4:0. „Uns war klar, dass Simon explodieren wird, sobald der Knoten bei ihm wieder Platz“, so Hufe. Denn Lechtenberg schnürte im zweiten Durchgang gleich einen Viererpack. (51./65./85./88.) und baute die Führung weiter aus, nachdem Meikel Junker – ebenfalls mit seinem 4. Treffer des Tages – das zwischenzeitliche 5:0 erzielt hatte. (53.). Da Jan-Niklas Schmänk (87.) seinen ersten Saisontreffer nach seinem Comeback beim VfL Rhede erzielte hatte, stand es am Ende von einseitigen 90 Minuten 9:2. „Über die beiden Gegentreffer werden wir im Nachgang sicherlich sprechen müssen. In dieser Phase waren wir einfach zu nachlässig, das darf nicht passieren“, so Hufe, der seinem Team aber nach Spielschluss ein großes Kompliment aussprach: „Wir haben heute ein absolutes Offensivfeuerwerk abgefeuert. Es war ein Moment, auf den wir lange gewartet haben. Dass es in einer Phase passiert, wo der Druck auf mein Team sehr groß wurde, freut mich umso mehr“, so Hufe und weiter: „Solche Spiele zeigen aber auch, was wir leisten können. Wir haben noch vier Endspiele und müssen diese mit der gleichen Einstellung, dem gleichen Engagement und der gleichen Disziplin angehen“.

Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Sebastian Hufe von einer großen Erleichterung und bezeichnete den Sieg als „Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt“. „Ich kann das alles noch gar nicht glauben. Ich musste mich nach dem Abpfiff erst einmal kneifen lassen. Ich dachte, ich liege noch im Bett und träume noch vor mich hin“, so Hufe, dessen Blick ab morgen auf die kommende Aufgabe gerichtet sein wird. Am kommenden Sonntag geht es für den VfL zum FSV Duisburg.

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