4:0 über Dingden – U15 auf Kurs Niederrheinliga-Qualifikation

30.04.2018 - Aktuelles · C-JuniorenLesezeit ca. 2 Minuten -

Im Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Dingden hatte der U15-Nachwuchs des VfL Rhede lange Mühen, um das Abwehrbollwerk der Gäste zu knacken, die ihrerseits mit langen Vertikalbällen immer wieder Gefahr ausstrahlten, sich über die gesamte Spieldauer aber nie gefährlich vor das Gehäuse von VfL-Schlussmann Mattis Scheveling vorspielen konnten. Am Ende siegte der VfL-Nachwuchs aber auch in dieser Höhe verdient mit 4:0-Toren.

Die größte Chance im ersten Durchgang hatte Tom Schlütter (14.) Nach schöner Vorarbeit von Alexandros Tzikas hätte Schlütter noch nur einschieben brauchen, wurde am im letzten Moment noch entscheidend am Einschuss gehindert. Ansonsten blieb die Heidemann-Elf in der Folgezeit zwar spielbestimmend, hatte aber sichtlich Mühe, sich gegen die vielbeinige Gäste-Verteidigung Chancen herauszuspielen. So gingen beide Teams mit einem torlosen Unentschieden in die Kabine. „Es ist die erwartet schwere Heimaufgabe“, bestätigte Heidemann zur Pause seine Prognose.
Nach dem Seitenwechsel wusste seine Elf aber zuzulegen und drückte jetzt auf das Tempo. Torchancen wollten hüben wie drüben aber nicht entstehen. Da war es symptomatisch, dass eine Standardsituation zur Führung herhalten musste. Nach einem Eckball von Tom Schlütter stieg Johannes Koschmieder am Höchsten und traf per Kopf zur 1:0-Führung. Doch der VfL musste bis in die Schlussphase zittern, denn er nach 65 Minute erzielte Luis Holtkamp die zu diesem Zeitpunkt auch hochverdiente 2:0-Führung, infolgedessen nach Aussage von Reinhold Heidemann „der Bann gebrochen war“. Denn quasi minütlich erspielte sich die Heidemann-Elf jetzt Torchancen. Erst scheiterte Nick Lenz noch am Gäste-Keeper (66.), Tom Schlütter war nur 60 Sekunden später Aluminium, ehe sein zweiter Versuch im Tor landete – 3:0 (67.). Johannes Koschmieder stellte in der Schlussminute mit seinem zweiten Treffer des Tages den 4:0-Endstand her. (70.)

„Der Sieg ist am Ende verdient. Wir waren über die gesamte Spielzeit das bessere Team, auch wenn wir lange Probleme hatten, die Verteidigung der Gäste zu knacken. Aber Dingden gehört nicht ohne Grund zur Spitzengruppe der Leistungsklasse“, so Heidemann.

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