U15 blickt nach 0:1-Niederlage auf die Konkurrenz

03.05.2018 - Aktuelles · C-Junioren · SliderLesezeit ca. 2 Minuten -

Der U15-Nachwuchs des VfL Rhede hat einen Dämpfer im Kampf um die Niederrheinliga-Qualifikation erhalten. Die Heidemann-Elf verlor das Nachholspiel am gestrigen Mittwoch mit 0:1-Toren gegen den SV Spellen. Luca Schwarz war in der Schlussminute für die Gäste erfolgreich. (70.)
Der VfL-Nachwuchs startete engagiert und hatte von Beginn an ein optisches Übergewicht, dass sich spätestens nach dem anfänglichen Abtasten auch im Chancenverhältnis niederschlug. Oliver Klümper hatte gleich drei Mal die große Chance zur Führung (14./17./21.). Da aber auch Sören Reiss (25.) und Nick Lenz (31.) zu ungenau waren bzw. am Spellener Schlussmann Miguel Mendel scheiterten, gingen beide Mannschaften mit einem torlosen Unentschieden in die Pause. Für Heidemann war es unvorstellbar, dass man „trotz der Fülle an Chancen ohne eigenen Treffer in die Pause ging“.
Nach dem Seitenwechsel kamen Epping und Brunngraber für Schlütter und Klümper, an der Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse änderten diese Wechsel aber nichts. Der VfL-Nachwuchs spielte einzig weiterhin in Richtung Gäste-Tor. VfL-Schlussmann Moritz Schmeing war hingegen größten Teils beschäftigungslos. Erst nach 61 Minuten musste Schmeing gegen Gäste-Angreifer Tim Janßen sein Können aufzeigen. Vorher musste er mit ansehen, wie seine Vorderleute reihenweise Chancen weiter ausließen. Alexandros Tzikas (38.), Sören Reiss (53./57.), Leon Nienhaus (60.) und Johannes Koschmieder (63.) scheiterten allesamt, sodass der VfL-Nachwuchs minütlich die eigene Defensive vernachlässigen musste, um noch den gewünschten Dreifacherfolg einzufahren. Diese Räume nutzte jetzt aber der SV Spellen und schlug in der Schlussminute eiskalt zu. Erst scheiterte Tim Jansen abermals an Moritz Schmeing, der gegen den Nachschuss von Luca Schwarz dann aber machtlos war. (70.)
„Wir können besser spielen, doch die Chancen waren heute da. Es ist unvorstellbar, dass wir aus der Reihe an Chancen keinen Profit ziehen konnten. Jetzt sind wir auf Schützenhilfe angewiesen“, so Heidemann, dessen Team in den verbleibenden zwei Begegnungen auf die Konkurrenz blicken muss. Denn der ärgste Konkurrenz im Kampf die Niederrheinliga-Qualifikation, der 1.FC Bocholt, muss entweder gegen SV Spellen oder DJK 97/30 Lowick Punkte lassen.

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