Rhede siegt zum Abschluss mit 3:0 in Buchholz

Varwick (44.), Lechtenberg (54.) und Thieler (84.) treffen

04.06.2018 - 1. Mannschaft · SliderLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat am 34. Spieltag noch einmal einen Sieg eingefahren. Mit 3:0-Toren siegte das Team von Sebastian Hufe beim feststehenden Absteiger, TuS Viktoria Buchholz und rückte in der Endabrechnung mit 41 Punkten auf Rang 12 vor. „Wir haben heute sicherlich unser bestes Spiel absolviert, aber den Gegner über die gesamte Spielzeit dominiert“, so beschrieb Hufe das Gesehene. Erfreulich sei gewesen, dass Marc Tebroke zum Abschied noch einmal „zu null“ gespielt hat. Und auch die weiteren Abgänge haben sich gebührend verabschiedet. Mit David Rehms (71.) und Philipp Volks (84.) hatten zwei weitere Abgänge große Möglichkeiten, sich auch mit einem Tor zu verabschieden. Noch größer war sogar die Chance vom scheidenden Torjäger Max Willing, der nur den Querbalken traf (80.)

Stattdessen war Mauritz Varwick der Führungstreffer vorbehalten, der eine starke Vorstellung nach 44 Minuten mit einem Tor krönte. Aus knapp 20 Metern zog der 20-jährige Mittelfeldmann trocken ab und hämmerte den Ball ins obere linke Toreck. Doch auch der Führungstreffer der Gäste verlieh dem Spiel mit Beginn des zweiten Durchgangs keine gesteigerte Intensität. „Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr. Dementsprechend waren die Zweikämpfe nicht so umkämpft, das Tempo nicht so hoch“, so Hufe, der sich gefreut hatte, dass seine Mannschaft „endlich einmal ohne Druck aufspielen konnte“. „Dieses Gefühl, Punkten zu müssen, hat uns die vergangenen Wochen stetig verfolgt. Das ging an die Substanz, das kostete Nerven“, so Hufe über eine Saison, die man sich rund um den BESAGROUP-Sportpark anders ausgemalt hatte. Und diese Lockerheit, gepaart mit der größeren individuellen Klasse sorgte dafür, dass der VfL Rhede im zweiten Durchgang das Ergebnis deutlicher gestaltete. Simon Lechtenberg (54.) und der eingewechselte Dominic Thieler (84.) trafen zum 3:0-Endstand.

„Wir haben Charakter gezeigt. Nachdem unter der Woche viel Druck von den Schultern abgefallen war, die Spannung raus war, haben wir in Anbetracht der Rahmenbedingungen heute noch einmal eine ordentliche Vorstellung abgeliefert und den scheidenden Akteuren einen gebührenden Abschied unterbreitet“, so Hufe, der abschloss: „Für uns gilt es nunmehr die vier Wochen Freizeit zu nutzen, um Energie zu tanken, mit neuem Mut zurückzukommen, um so die zukünftigen Aufgaben und Ziele anzunehmen und zu meistern.

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