VfL-U19 fehlt ein Tor im Kampf um den Aufstieg

VfL Rhede besiegt den SV Straelen mit 2:1-Toren

25.06.2018 - A-Junioren · SliderLesezeit ca. 2 Minuten -

Der U19-Nachwuchs des VfL Rhede hat trotz eines 2:1-Heimerfolg über den Nachwuchs des Regionalligisten SV Straelen den Aufstieg in die Niederrheinliga verpasst. Sechs Punkte aus drei Spielen bei einem ausgeglichenen Torverhältnis von 3:3-Toren reichten in der Qualifikationsgruppe 4 nur zu Rang 2. Dabei musste die Elf von Thomas Schunkert dem TV Voerde den Vortritt lassen. „Wir haben den Aufstieg im ersten Spiel verspielt. Wären wir damals dort in Führung gegangen, hätten wir heute den Aufstieg oder zumindest den Einzug in ein weiteres Entscheidungsspiel gefeiert“, so Schunkert, dessen Team am Ende nur ein Tor fehlte, um in einem weiteren Entscheidungsspiel über den Umweg den Aufstieg in die Niederrheinliga zu feiern.

Doch ein Vorwurf konnte man dem VfL-Nachwuchs am gestrigen Sonntag nicht machen. Denn die kämpften insbesondere im zweiten Durchgang aufopferungsvoll, nachdem sie nach einem Treffer von Sven van Bühren (36.) ins Hintertreffen gelangt waren. Der aus der U17 aufgerückte Oliver Elthing konnte aber noch vor der Pause den Ausgleich erzielen.

Nach dem Seitenwechsel war es dann ein offener Schlagabtausch, in dem beide Teams versuchten, das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden – mit den besseren Chancen für den VfL. Fadel Said (61./84.) oder Toygun Uyten (78./88.) hatten für ihre Farben die Größten. Besser machte es Kapitän Tobias Boche, der nach 76 Minuten zur viel umjubelten Führung einschob. Auf der Gegenseite hatte der VfL-Nachwuchs neben der umsichtigen Defensivreihe um Janis Kieborz, Leon Terbeck und Timo Lemken einen starken Schlussmann Timo Busskamp, der sich auf der Linie wie auch in der Strafraumbeherrschung prächtig präsentierte. So kam der SVS zu keiner weiteren Einschussmöglichkeit, sodass es am Ende beim 2:1-Sieg blieb.

Wenige Stunden später stellte sich aber heraus, dass es nicht reichte. Der Kevelarer SV hatte eine um im einem Tor bessere Tordifferenz. „Das ist bitter, aber wir werden im kommenden Jahr einen neuen Anlauf starten“, so Jugendleiter Jürgen Krämer.

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