Quelle: BBV

0:2-Auftaktniederlage über den SV Sonsbeck

Schmidt (9.) und Terlinden (69.) sorgen für den Auswärtssieg

13.08.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 1 Minute -

Das Spielgeschehen rund um den 1. Spieltag ist schnell beschrieben. Denn eine optisch überlegende Hufe-Elf beißt sich vor gut 300 Zuschauern über 90 Minuten die Zähne an einem Sonsbecker Defensivbollwerk aus und begünstigt durch zwei individuelle Fehler zwei von insgesamt nur vier Offensivaktionen der Gäste zu zwei Torerfolgen der Sonsbecker. Nach neun Minuten bediente SVS-Neuzugang Lewis Brempong seinen Kollegen Terlinden, der querlegte auf Schmidt, der zur frühen Führung vollendete. „Der frühe Treffer passte pefekt zu unserem Matchplan“, ließ SVS-Trainer Kuczowski auf der anschließenden Pressekonferenz verlauten. Denn in der Folge verdichtete der SVS minütlich die eigene Defensive, währenddessen der VfL zeitweise wie im Handball um den gegnerischen Straufraum herum spielte, aber insgesamt zu ideenlos blieb. Richtig gefähtlich wurde es nach 44 Minuten, als Hallbauer an SVS-Keeper Weichel scheiterte. „Das war unsere größte Chance“, so Hufe im Rückblick.

18Minuten nach Wiederanpfiff hatte der VfL-Anhang den Torschrei auf den Lippen. Alex Giese war in den Strafraum eingedrungen, seine Flanke verpasste Junker nur knapp, führte aber beinahe zum Eigentor durch Hahn, der fulminant rettete. Stattdessen schlugen die Gäste zu – aus dem Nichts, wieder nach einem großen eigenen Fehler. Felix Terlinden war zur Stelle und sorgte nach 69 Minuten für eine Vorentscheidung. „Das war unser Genickbruch“, wusste Hufe später, denn sein Team erholte sich von dem Schock nie ganz, blieb vor dem SVS-Gehäuse danach eher blass. Den größten Lob gab es nach Spielschluss dann aber vom Gäste-Trainer: „Wenn Rhede nach 5-6 Spielen erstmal eingespielt ist, wird es hier brutal schwer“, so Kuczkowski.

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