im Portrait: Sebastian Kaiser im Interview

„Mit diesem Team kann man mittelfristig viel erreichen“

14.08.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Verbunden mit der 1. Auflage unseres Stadionmagazins „Lautsprecher“ startete auch die Rubrik im Portrait. Die Vorstellungsrunde startet mit dem Spieler mit der Rückennummer 1 – Sebastian Kaiser. Der 24-jährige Torwart kam im Sommer vom PSV Wesel. Zum Saisonauftakt daheim gegen den SV Sonsbeck sprach der 24-jährige über die Beweggründe für seinen Wechsel, die ersten Wochen im VfL-Dress sowie seine sportlichen und persönlichen Ziele.

VfL Rhede e.V.: Sebastian, du bist einer von elf Neuen im VfL-Kader. Warum hast du dich im Sommer für einen Wechsel in BESAGROUP-Sportpark entschieden?

Kaiser: Ich habe nach vielen Jahren beim PSV Wesel eine neue Herausforderung gesucht. In den Gesprächen mit dem VfL Rhede habe ich dann festgestellt, dass Konzept und Zielsetzung der Verantwortlichen mit meinem persönlichen Vorhaben und Ehrgeiz übereinstimmen. Der Wechsel war also die logische Schlussfolgerung.

VfL Rhede e.V.: Du bist jetzt sechs Wochen mit dem Team zusammen. Neben Dir kamen zehn weitere Akteure neu dazu? Wie ist dein erster Eindruck vom Team?

Kaiser: Der Eindruck ist sehr gut. Die Truppe hat fußballerisch eine hohe Qualität. Mit dieser Truppe kann man Spaß haben und echt was erreichen. Die Trainingsarbeit ist im Vergleich zum PSV Wesel anders. Insbesondere ich persönlich habe gemerkt, dass ich durch das sehr gute und anders gestaltete Torwarttraining erste Schritte nach vorne machen konnte.

VfL Rhede e.V.: Du kamst mit Tarek Staude vom PSV Wesel. Gab es sonst noch bekannte Gesichter im VfL-Kader, auf die du dich gefreut hast?

Kaiser: Bekannt war mir nur Steffen Heller, mit dem ich gemeinsam meine Ausbildung absolviert habe. Ansonsten waren mir natürlich viele Gesichter bekannt durch die langjährigen Duelle auf dem Platz – damals noch als Gegner.

VfL Rhede e.V.: Teamgeist war und ist für die Verantwortlichen im BESAGROUP-Sportpark immer wieder ein wichtiger Faktor, wie wurdest du vom Team und Umfeld aufgenommen?

Kaiser: Sehr gut. Jeder geht respektvoll mit dem anderen um und schätzt den Gegenüber, egal welchen Beitrag er für das Team bringt. Ich fühle mich aktuell sehr wohl und hoffe, dass es so weitergeht – auf und neben dem Platz. Insgesamt verliefen die ersten Wochen so, wie es mir vor meinem ersten Wechsel vorgestellt habe.

VfL Rhede e.V.: Mit dem PSV Wesel bist du im Vorjahr 8. geworden. Der VfL belegte Rang 12. Was möchtest du in dieser Saison mit dem Team erreichen?

Kaiser: Sich im Vorfeld Ziele zu setzen, ist immer so eine Sache. Erreicht man sie nicht, spricht man von einer verkorksten Saison. Ich bin jedoch ehrlich und denke, dass es nicht zu hoch gegriffen ist, wenn man sagt, dass man mit diesem Team vom Platz 1-5 mitspielen kann.

VfL Rhede e.V.: Und welche persönlichen Zielen gehst du in die Saison?

Kaiser: Ich würde mich gerne Schritt für Schritt weiterentwickeln und gemeinsam mit dem Team Spaß haben.

 

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