im Portrait: Christian Görkes im Interview

„Die Mannschaft ein enormes Potenzial, das es jetzt abzurufen gilt“

21.08.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

2.653 Spielminuten absolvierte Christian Görkes, der im Sommer 2017 vom A-Ligisten TuB Bocholt gekommen war, in der zurückliegenden Spielzeit. Der 24-jährige, der im BESAGROUP-Sportpark die Rückennummer 3 trägt, widmete sich im Rahmen des 2. Ausgaben unseres Stadionmagazins Lautsprecher den kritischen Nachfragen unserer Redaktion.

VfL Rhede: Du kamst im Sommer 2017 vom A-Ligisten TuB Bocholt. In deiner ersten Saison standst du 31 Mal auf dem Platz. Was hat sich seit deinem Wechsel in den BESAGROUP-Sportpark verändert?

Görkes: Ich bin froh, dass ich in meiner ersten Landesliga Saison regelmäßig spielen konnte. Das Tempo und die Geschwindigkeit im Spiel haben sich enorm gesteigert. Der Sprung in von der A-Liga in die Landesliga war nicht einfach, nach einer kurzen Eingewöhnungszeit habe ich mich im Team und auch im Verein super zurechtgefunden. Insgesamt hat mich das erste Jahr, auch wenn es sportlich nicht optimal verlieft, enorm geholfen mich sportlich weiterzuentwickeln.

VfL Rhede: Die Mannschaft hat sich im Sommer stark verändert. Wie bewertest du die Entwicklung im Team, wie auch abseits des Platzes?

Görkes: Die Verantwortlichen haben einen super Job gemacht und unseren Kader qualitativ und quantitativ verbessert. Dies war auch nötig, da wir in der letzten Saison schlichtweg auf dem Zahnfleisch gehen mussten, als wichtige Säulen der Mannschaft verletzungsbedingt ausfielen. Auch abseits des Platzes sind wir eine eingeschworene Mannschaft. Dazu haben wir mit unseren Neuzugängen echte Typen dazugewonnen, die uns in vielen Bereichen weiterbringen werden.

VfL Rhede: Du liefst zuletzt im zentralen, defensiven Mittelfeld auf. Mit Mauritz Varwick, dem wiedergenesenden Marvin Bölting, wie auch die Neuzugängen Florian Hahm und Tarek Staude hast du auf deiner Position reichlich Konkurrenz bekommen. Wie stellst du dich diesem Konkurrenzkampf?

Görkes: Der Konkurrenzkampf ist für alle Spieler wichtig, damit wir als Mannschaft unsere Ziele verfolgen und erreichen können. Ich fühle mich wohl auf der 6er Position, kann aber problemlos auch über die Außenbahn kommen. Schlussendlich entscheidet der Trainer, auf welcher Position welcher Spieler zum Zuge kommt. Ich möchte mich nicht auf bisherigen Leistungen ausruhen, sondern weiter an mir arbeiten und mich stetig verbessern.

VfL Rhede: Gegen Sonsbeck standst du 90 Minuten auf dem Spielfeld. Am Ende reichte es nicht für einen Punktgewinn. Woran lag es? Was müsst ihr zukünftig verbessern, was klappte hingegen schon recht gut?

Görkes: Wir haben es versäumt, im letzten Drittel Tempo und Tiefe ins Spiel zu bekommen. So kamen wir kaum zu Abschlüssen und gefährlichen Situationen. Viele Dinge, die wir in der Vorbereitung eingeübt haben, konnten wir nicht mit der nötigen Zielstrebigkeit umsetzen. Unser Spiel wirkte recht statisch, sodass wir es dem Gegner einfach gemacht haben zu verteidigen. Positiv anzumerken ist, dass wir – so blöd es bei 2 Gegentoren klingt – fast nichts zugelassen haben. Durch individuelle Fehler haben wir uns die Gegentreffer gefangen.

VfL Rhede: Trotz der Auftaktniederlage möchtet ihr eure Spielweise im Vergleich zum Vorjahr verbessern. Welche Ziele verfolgst du mit dem Team sowie du persönlich?

Görkes: Ich bin sehr optimistisch, dass mit der Mannschaft einiges möglich ist. Man merkt, dass die Abstimmung noch nicht perfekt ist. Dennoch hat die Mannschaft ein enormes Potenzial, das es jetzt abzurufen gilt. Eine genaue Platzierung möchte ich nicht nennen. Ein Ziel ist auf jeden Fall zu Hause im BESAGROUP-Sportpark eine Macht zu werden. Wir möchten den Fans, die Woche für Woche zu den Spielen kommen, attraktiven und vor allem erfolgreichen Fußball bieten.

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