3:2-Auswärtssieg – Rhede dreht die Partie

Bölting (49.), Junker (70.) und Lechtenberg (87.) sind erfolgreich

26.08.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat mit einem 3:2-Auswärtssieg beim ESC Rellinghausen passend zur Rheder Kirmes für Partystimmung gesorgt. Es war der insgesamt der 2. Sieg im 2. Auswärtsspiel, der aber lange auf der Kippe stand. Grund dafür war insbesondere eine „richtig schlechte erste Halbzeit“, in der der VfL nach Aussage von Trainer Sebastian Hufe insbesondere in der ersten halben Stunde „immer wieder einen Schritt zu spät kam, dadurch wenig präsent in den Zweikämpfen war und es dem Gegner in der Offensive leicht machte“.
Ausgerechnt Ex-VfL Akteur Martin Schüring war es dann, der nach 11 Minuten die frühe 1:0 für seinen neuen Club erzielte. „Über diese ersten 30 Minuten werden wir sprechen müssen, wir sind zum 7. Mal in dieser Saison in Rückstand gegangen“, postulierte Hufe nach Spielschluss eine detaillierte Aufarbeitung. Denn der ESC war auch nach dem Führungstreffer das bessere Team und hatte weitere Torchancen. Erst ab der 30. Miinute kam der VfL besser in die Begegnung und verzeichnete eine Leistungssteigerung., durch die das Hufe-Team auch prompt zu Torchancen kam. Erst hätte der nach Trainingsrückstand ins Team zurückgekehrte Jan-Niklas Haffke (33.) den Ausgleich auf dem Fuß, dann näherte sich Marvin Bölting per Kopf dem Tor der Hausherren (39.). Da aber ein Torerfolg noch nicht dabei rumspringen sollte, blieb es zur Pause beim bis dato leistungsgerechten 1:0 aus Sicht der Hausherren vom ESC Rellinghausen.

Doch die bereits vor der Pause erkennbare Leistungssteigerung nahm der VfL mit in den zweiten Durchgang. „Dort haben wir mit viel mehr Tempo und der nötigen Agressivität agiert“, stellte Hufe nach Spielschluss einen positiven Trend fest, der auch schnell zum Erfolg führen sollte. Meikel Junker war nach 49 Minuten freigespielt worden. Der schob quer auf Marvin Bölting, der im zweiten Durchgang zum frühen und wichtigen Ausgleich. War der VfL jetzt das optisch überlegende Team, blieb der ESC weiterhin gefährlich. So auch nach 60 Minuten, als Nadolny zur erneuten Führung traf. Doch der VfL zeigte Moral, wollte zumindest den Teilerfolg und wurde belohnt. Meikel Junker schlug nach 70 Minuten zurück, als er einen langen Ball aus der eigenen Hälfte wunderbar mitnahm und mit einem satten Linkschuss vollendete. Dass sich der VfL auch nach dem erneuten Ausgleich nicht um den eigenen Lohn brachte, hattte man dann VfL-Schlussmann Sebastian Kaiser zu verdanken, der sein Team mit einem groartigen Reflex im Spiel hielt. (77.) Und hatte man in der Vorwoche die Schlussminuten noch verflucht, entschied der VfL an diesem Samstag in eben jenen Minuten das Spiel. Simon Lechtenberg nahm sich 3 Minuten vor dem Ende ein Herz und knallte den Ball vom Strafraumeck zum viel umjubleten 3:2-Führungstreffer in rechte obere Toreck.

„Ich muss dem Team schlussendlich ein großen Kompliment für diese Willensstärke machen. Wir geben nie auf und holen wie bereits vor 10 Tagen in Duisburg einen zweifachen Rückstand erneut auf“, so Hufe, der aber auch anmerkt: „Dass wir erneut in Rücktand geben und uns erst ein Rückschlag aufweckt, das kann nicht sein. Wir müssen die Spiele mit einer anderen Grundspannung und Konzentration angehen. Denn es wird zukünftig Spiele geben, wo wir die mentale Stärke nicht haben, um das Spiel abermals zu drehen“, so Hufe.

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