VfL Rhede feiert 1. Heimsieg der Saison

Junker (41.) und Dings (49.) sorgen für Jubel im BESAGROUP-Sportpark

03.09.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Eine durchschnittliche Leistung reichte dem VfL Rhede aus, um am 5. Spieltag im Heimspiel gegen den SV Burgaltendorf als Sieger vom Platz zu gehen. Und dieser Sieg war lange ersehnt. Es war der 1. Heimsieg der laufenden Saison, aber überhaupt erst der 2. Sieg im gesamten Jahr 2018. „Wir wollten endlich den Heimdreier. Ich hatte schon fast befürchtet, es läge ein Fluch über unserem Stadion“, so Hufe, dessen Elf trotz der ersten Erfolgs vor eigenem Publikum nicht an die Leistungsmaxime kam. „Wir haben bei Weitem nicht gut gespielt, aber heute zählt erstmal der Sieg. Man muss auch dreckige Spiele mal gewinnen“, so Hufe.

Der hatte seine Elf im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen geändert. Für Florian Hahm, Jan-Niklas Haffke und Frederik Arnold-Hallbauer starteten Henning Schroer, Thorben Versteegen und Florian Girnth. Und der eben genannte Florian Girnth war es auch, der schon nach 4 Minuten die Führung auf dem Fuß hatte. SVB-Schlussmann Unger blieb aber im direkten Duell Sieger. Der Auftakt machte Mut, doch die Hufe-Elf kam im gesamten ersten Durchgang nie wirklich zu ihrem Leistungsvermögen. Insgesamt neutralisierten sich beide Mannschaft weitestgehend, wobei die Gäste im ersten Durchgang – auch bedingt durch individuelle Fehler in der VfL-Defensive – die gefährlicheren Chancen für sich verbuchten. Einen echten Schockmoment hatte der VfL zu überstehen, als VfL-Schlussmann Kaiser SVB-Angreifer Bluni den Ball in die Füße spielte. Doch Henning Schroer rettete auf der Linie für seinen bereits geschlagenen Torwart (43.) Zwei Minuten zuvor hatte aber bereits Meikel Junker zugeschlagen und mit seinem 3. Saisontor die 1:0-Führung erzielt (41.). Florian Girnth hatte Junker zuvor gut freigespielt, der mit einem satten Rechtsschuss emotionslos abzog. „Das war der erste, aber auch einzige gute Angriff im ersten Durchgang“, so Hufe auf der anschließenden Pressekonferenz.

Der hatte mit seinem Team in der Pause Fehleranaylse betrieben und sein Team kam gestärkt und jetzt besser, weitaus präsenter aus der Kabine. Für diese Leistungssteigerung wurde man dann auch belohnt. Tarek Staude, der mit hohem Laufpensum auf der Sechserposition aufwartete, hatte den Ball scharf nach innen gebracht, wo Oliver Dings zum 2:0 einschob. Beim Gastgeber zeigte dieser Treffer Wirkung, er war jetzt verunsichert. Doch auch Rhede brauchte bis in die Schlussphase, um wieder gefährliche Akzente in der Offensive zu setzen. Simon Lechtenberg hatte acht Minuten vor dem Ende die Entscheidung auf dem Fuß. Weil der Siegtorschütze aus der Vorwoche jedoch verzog, musste man weiter zittern. Noch größer wurde die Furcht um den 1. Heimsieg der Saison, als Unger vier Minuten vor Schluss im Anschluss an eine Standardsituation zum 2:1-Anschlusstreffer einnickte. Zwar hätte der eingewechselte Marco Kämmler nur zwei Minuten erneut für die Entscheidung sorgen können, weil aber auch er verzog, musste der Anhang bis in die 94. Minute warten, ehe man jubelnd die Hände erhob. Es war geschafft. Der Fluch war besiegt.

„Für uns stand heute der Heimsieg ganz oben auf der Agenda. Wir wollten nicht erneut in einen negativen Trott kommen. Dazu gehört natürlich auch mal Glück, das hatten wir heute. Aber über die gesamten 90 Minuten geht der Sieg meines Erachtens aber in Ordnung“, so Hufe auf der Pressekonferenz und weiter: „Mit 10 Punkten aus 5 Spielen haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt, müssen aber jetzt weiter hart um jeden Punkt arbeiten. Die nächste Aufgabe heißt Königshardt und die wird schwer genung“, so Hufe.

Bildquelle: Bochol-Borkener Volksblatt/ Jürgen Wegmann

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