Rhede verliert in Niederwenigern unglücklich

Beste Saisonleistung – Lechtenberg-Treffer (80.) reicht nicht aus

24.09.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede steckt in der Landesliga in einer Ergebniskrise und bleibt nach der 1:3-Auswärtsniederlage bei den Sportfreunden Niederwenigern mit weiterhin 10 Punkten im Tabellenmittelfeld hängen. Doch beim Topteam aus Niederwenigern war mehr drin, wie Trainer Sebastian Hufe nach Spielschluss feststellte: „Das war heute unsere beste Saisonleistung, so komisch sich das nach einem 1:3 anhört. Es war mehr drin. Deshalb ist das eine ärgerliche Niederlage, die auch richtig weh tut“, so Hufe nach Spielschluss im Gespräch mit der Lokalpresse.

Sein Team startete in Niederwenigern – es war, nur eine Randbemerkung, die weiteste Auswärtsfahrt der Saison – von Beginn an druckvoll. „Wir wollen nach den Niederlagen gegen Königshardt (0:1) und Kray (2:3) zwingend wieder Punkte einfahren“, zeigte sich Hufe vor Spielbeginn wie sein Team auf dem Spielfeld angriffslustig. Und von Beginn an passte dann auch vieles zusammen. Der VfL war auf dem durchnässten Kunstrasen die optisch überlegende Elf. „Trotz der Überlegenheit wurde es dann aber in der Box zu selten gefährlich“, monierte Hufe die Durchschlagskraft im Offensivdrittel. Da auch den Vorjahres-3., der in der Relegation nur knapp am Oberliga-Aufstieg scheiterte, wenig einfiel, blieb es im ersten Durchgang ein intensives Spiel, das die meisten Szenen im Mittelfeld hatte – bis in die 35. Minute. In dieser wurde Florian Hahm zu einem tragischen Helden. „Er hat eine tolle Partie gespielt“, gab es Lob vom Trainer für Hahm, der in Niederwenigern auch Bodo Teriete als Kapitän vertrat. Aber Hahm war es dann auch, der unglücklich die Führung der Hausherren vorbereitete. In der 35. Minute landete sein Rückpass auf VfL-Schlussmann Kaiser bei SFN-Akteur Florian Machtemes, der direkt querlegte auf Steffen Köfler, der zum 1:0 vollendete.

Und auch im zweiten Durchgang brachte ein individueller Fehler den VfL, der bis dato weiterhin das spielbestimmende Team war, um den eigenen Lohn. Henning Schroer vertändelte im eigenen Strafraum den Ball, nach er diesen eigentlich schon im ersten Zweikampf erobert hatte, was dann Florian Machtemes zum 2:0 ausnutzte (63.) Abermals Machetemes legte auch das entscheidende 3:0 wenige Minuten später nach (68.). Da kam auch der Anschlusstreffer durch Simon Lechtenberg zu spät, der einen an Oliver Dings verursachten Foulelfmeter zum 3:1-Anschlusstreffer nutzte (80.)

„Wenn man drei Gegentore bekommt, dann hat man sicherlich auch etwas falsch gemacht. Aber wir waren über die gesamte Spielzeit spielbestimmend, sehr präsent in den Zweikämpfen und hatte gute spielerische Momente“, hofft Hufe, dass man innerhalb der kommenden Trainingswoche die schlechten Dinge aufarbeiten und dann wieder durchstarten kann. Denn fest steht auch, dass der VfL jetzt drei Mal in Serie verloren hat. „Wir kommen so langsam in Ergebnisnot“, so der Trainer nach Spielschluss. Seine Mannschaft sei in den kommenden Aufgaben gegen die Aufsteiger ausForhnhausen, Genc Osman Duisburg und Überruhr zum Punkten aufgefordert.

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