Rhede siegt in Klosterhardt mit 2:0

Lechtenberg-Freistoß [31.] führt den VfL auf die Siegerstraße

21.10.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat den zweiten Sieg in Serie gefeiert. Dem 5:0-Heimerfolg über den F.C. Blau-Gelb Überruhr folgte ein 2:0-Auswärtssieg bei DJK Arminia Klosterhardt. „Das war für uns ein weiterer kleiner Schritt, aber mehr noch nicht. Wir können den Sieg gut einschätzen“, so Sven Westhues nach Spielschluss, der in Klosterhardt aufgrund des Urlaubs von Javier Garcia Dinis hauptverantwortlich das Team coachte.

Gerade in der Anfangsphase der Begegnung hatte der VfL Probleme mit der unorthodoxen Spielweise der Hausherren. Die spielten im 4-3-3, pressten sehr hoch und hatte insbesondere in den ersten 20 Minuten zunächst die bessere Spielanlage. „Da passt die Feinabstimmung in der zentralen Achse nicht“, erkannte Westhues das Problem, das sein Team aber erst im zweiten Durchgang besser löste. Mit Frederik Arnold-Hallbauer und Philipp Teriete hatte Westhues nämlich ein Innenverteidiger-Duo aufgeboten, das in dieser Konstellation noch nicht zusammenspielte, aber den personellen Engpass auf dieser Position mit zunehmender Spielzeit vergessen ließen.  Und nachdem der VfL die ersten brenzligen Situationen vor dem eigenen Tor überstanden hatte, kam man nach 20 Minuten auch besser ins Spiel. Als Dosenöffner zum Sieg bezeichnete Westhues dann später die Geschehnisse aus der 31.Minute. Der quirlige Peter Göring war 25 Meter vor dem Tor gefoult worden. Simon Lechtenberg hämmerte den nachfolgenden Freistoß in linke obere Toreck. „Das war für uns der Weckruf, dass doch etwas geht. Ab diesem Zeitpunkt waren wir dann richtig da“, so Westhues. Die Bestätigung dieser Aussage folgte vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Oliver Dings hatte den Ball weit in der gegnerischen Hälfte erobert, bediente dann Florian Hahm, der zum 2:0 einschob (41.). „Das 2:0 war zu diesem Zeitpunkt sicherlich glücklich, aber in den vergangenen Wochen haben wir auch mit dem fehlenden Glück gehardert“, so Westhues im Nachgang der Partie, in der die Hausherren gerade in der Anfangsphase zwei oder drei Großchancen ausließen.

Mit kleinen, taktischen Veränderungen kam der VfL dann besser aus der Partie. Insbesondere in der eigenen Defensive zeigte man sich jetzt stabiler. Und auf der anderen Seite hatte man immer wieder insbesondere über die agilen Dings, Göring, Lechtenberg und Hahm gute Konterchancen, die aber leider ungenutzt blieben. Eine Vorentscheidung schien zu gefallen zu sein, als Ali Hassan Hammoud nach 67 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz musste. Doch die Gastgeber belehrten die Zuschauer eines Besseren. Mit letzten Kräften läuteten diese einen offenen Schlagabtausch und eine temporeiche Schlussphase ein, in der das Chancenplus wieder bei den Hausherren lag. Das war dann auch die Zeit von VfL-Schlussmann Sebastian Kaiser, der mit drei Glanztaten sein Team vor dem Anschlusstreffer bewahrte. So blieb es am Ende bei einem umgekämpften 2:0-Auswärtssieg, mit dem sich der VfL in der Tabelle vorerst auf Rang 7 vorarbeitete.

„Wir haben heute keinen fußballerischen Leckerbissen gesehen. Das war auf dem Untergrund aber auch nur bedingt möglich. An solchen Tagen muss man über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. Und wie wir uns da präsentiert haben, war schon vorbildlich. Hier hat jeder ein hohes Laufpensum abgespult, ist Wege gegangen, die auch mal weh taten und hat sich schlichtweg in allen Bereichen dem Erfolg untergeordnet“, so Westhues, dessen Blick aber schon nach vorne geht: „Wir müssen ab Mittwoch wieder hart, sehr hart arbeiten, wenn wir am Wochenende zuhause gegen Spvgg Sterkrade-Nord Zählbares mitnehmen möchten“.

Premiumpartner