0:0-Remis auf Scherpenberger Asche

VfL Rhede überzeugt mit kämpferisch starker Vorstellung

04.11.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede hat sich auf dem Aschenplatz im Moerser Stadtteil Scherpenberg einen Punkt erkämpft. In einer an Höhepunkten insgesamt ereignisarmen Partie hieß es nach 90 unmkämpften Minuten 0:0-Unentschieden. „Ich bin zufrieden. Meine Mannschaft hat von Beginn an die auf einem solchen Geläuf notwendigen Tugenden abgerufen, sodass der Punktgewinn mehr als verdient ist“, so Westhus, der Javier Garcia Dinis zum 3. und zugleich letzten Mal vertrat.

Und Westhus hatte seinen Spielern in der Mannschaftssitzung ein unangenehmes Spiel prophezeit und sollte Recht behalten. Die Scherpenberger, die im Vorjahr noch 4. wurden und die auch Sven Westhus vor Spielbeginn stärker als den derzeiten Tabellenplatz einschätze, versuchten von Beginn an die VfL-Defensive unter Druck zu setzen. Doch diese stand heute bombenfest. „Man kann der ganzen Mannschaft nur ein Kompliment machen, wie sie heute dagegengehalten hat“, so ein sichtlich zufriedener Sven Westhus nach Spielende. Der Linienchef musste nur einmal den Atem anhalten, als die Hausherren in der 25. Minuten quasi das einzige Mal in rund 90 Minuten gefährlich vor VfL-Schlussmann Sebastian Kaiser auftauchte. Der 24-jährige Schlussmann war zur Stelle und verhinderte damit den Gegentreffer. Auf der Gegenseite war es Jan-Niklas Haffke, der nach einer halben Stunde, für Gefahr vor dem Scherpenberger Gehäuse sorgte. Sein Distanzschuss verfehlte den Torerfolg nur knapp. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld, wo sich der VfL Rhede immer wieder präsent in den Zweikämpfen zeigte und den Hausherren somit Probleme verschaffte. „Dass ein Ascheplatz keine spielerische Leichtigkeit fördert, war uns im Vorfeld klar. Diesen Fehler haben hier schon einige Teams gemacht. Umso mehr freut mich, wie wir die Situation angenommen haben“, sah Westhus eine tolle Reaktion seiner Elf.

Und ließ auch nach dem Seitenwechsel in keinster Weise nach. Immer wieder entwickelten sich packende Zweikämpfe, die der VfL, der insbesondere in diesem Bereich zuletzt Schwächen offenbarte, annahm. Kühlen Kopf bewahrte der VfL auch, als das Spiel drohte, immer hektischer zu werden und der Schiedsrichter jetzt immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens stand. Und stattdessen sich auf diese Spielweise anzustecken, hielt der VfL auch in dieser Phase an seinem Matchplan fest. Und beinahe hätte der sogar zum Dreifacherfolg geführt. In der 78. Minuten stand Florian Girnth nach einem tollen Zuspiel von Christian Görkes nur um haaresbreite im Abseits. Das hätte bereits die 1:0-Führung sein können. Und neun Minuten verpasste auch Yannik Oenning den Torerfolg. Bei seinem Torschuss verpaste er den Blick für den besser postierten Nebenmann. So blieb es am Ende bei einem aus Sicht von Trainer Sven Westhus leistungsgerechten Unentschieden. „Unterm Strich ist das Unentschieden das absolut gerechte Ergebnis. Damit haben wir unseren Plan, mindestens einen Punkt hier aus Scherpenberg mitzunehmen, umgesetzt. Das war insgesamt ein hartes Stück Arbeit, aber die Jungs haben sich es mit dieser Einstellung verdient“, so Westhus.

Premiumpartner