„Die Rolle war mir nicht neu“

Westhus nahm vorübergehend Cheftrainer-Posten ein

10.11.2018 - 1. Mannschaft · AktuellesLesezeit ca. 2 Minuten -

Für drei Wochen war Sven Westhus Cheftrainer des Fußball-Landesligisten VfL Rhede. Westhus vertrat dabei Javier Garcia Dinis , der nach dem überraschenden Trainerwechsel Anfang Oktober seine 3-wöchige Asienreise nicht mehr absagen konnte. „Ich habe vollstes Vertrauen in mein Trainerteam um Sven Westhus“, machte Garcia Dinis bei seiner Abreise keinen Hehl daraus, dass die Mannschaft auch in den Spielen, in denen er nicht anwesend sein wird, optimal vorbereitet und einstellt sein wird. Drei Wochen später steht zwar keine optimale, aber eine ordentliche Ausbeute. Ein Sieg, ein Unentschieden, eine Niederlage – es hätte schlechter laufen können für Westhus und Co. Dem 2:0-Auswärtssieg bei DJK Arminia Klosterhardt folgte die 0:2-Heimniederlage gegen Spvgg Sterkrade Nord, ehe am vergangenen Wochenende ein 0:0-Unentschieden beim SV Scherpenberg auf der Habenseite stand. Nach dem Wochen in vordester Front sprachen wir mit Westhus, der im 3. Jahr beim VfL Rhede arbeitet:

VfL Rhede: Sven, drei Spiele standest du jetzt an vordester Front. Wie fällt dein Fazit aus?
Westhus: Punktetechnisch können wir mit beiden Auswärtsspielen (4 Punkte, 0 Gegentore) zufrieden sein. Die Heimniederlage gegen Sterkrade ärgert mich weiterhin, da diese zwar verdient, aber insgesamt unnötig war.

VfL Rhede: Worin unterscheidet sich deine tägliche Arbeit als Co-Trainer mit der Position des Cheftrainers?
Westhus: Die Arbeit unterscheidet sich nicht Besonders, bis auf die Teamansprache am Sonntag. Wir besprechen die Trainingseinheiten, doe Aufstellung und den Matchplan nach wie vor im Trainerteam.

VfL Rhede: Du hast aber jahrlang hauptverantwortlich als Cheftrainer gearbeitet. Fällt es dir schwer, den Staffelstab jetzt wieder abzugeben?
Westhus: Nein, absolut nicht. Ich habe mich ja bewusst für diese Aufgabe entschieden. Privat und beruflich ist es mir an einigen Stellen nicht möglich, den Aufwand aufzubringen, den ich, aber auch jeder Verein von einem Cheftrainer verlange.

VfL Rhede: Zuletzt hat es Lob das Team gegeben, da man in Scherpenberg insbesondere im kämpferischen Bereich zu überzeugen wusste. Erkennst du im Team eine positive Entwicklung?
Westhus: In kämpferischer Hinsicht sehe ich diese Entwicklung durchaus positiv. Diese ist aber auch zwingend notwendig, um dieser ausgeglichenen Liga zu bestehen. Jetzt gilt es sich spielerisch und taktisch weiterzuentwickeln.

VfL Rhede: In ersten hiesigen Fußball-Clubs planen bereits die Zukunft. Wie sieht die Zukunft von Sven Westhus aus?
Westhus: Für mich sind erst einmal die restlichen, verbleibenden Spiele bis zur Winterpause wichtig. In den verbleibenden 5 Spielen gilt es das Maximale rauszuholen. Darauf sollten wir uns erst einmal konzentrierten. Alles andere ist nicht entscheidend oder kann zu gegebener Zeit besprochen werden.

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