Der Krimi in zwei Akten

Meikel Junker rettet „verdienten Mentalitätspunkt“

18.02.2019 - 1. MannschaftLesezeit ca. 1 Minute -

Der VfL Rhede ist mit einem 1:1-Unentschieden beim SV Hönnepel-Niedermörmter in das Fußballjahr 2019 gestartet. Buchstäblich in letzter Minuten sicherte der zuvor eingewechselte Meikel Junker den Punktgewinn auf dem Acker. Der wiedergenesende Offensivmann traf in der 6. Minuten der Nachspielzeit. Schiedsrichter Usta pfiff die Partie danach gar nicht mehr an.

Vor 150 Zuschauern an der Duffelsmühle kam der VfL nur schleppend in die Partie. „Insgesamt hatten wir große Probleme, den Spielaufbau bis ins letzte Drittel zu bekommen. Bis zum 16er war alles o.k, danach haben wir uns schwergetan“, so Garcia Dinis. Nicht nur deswegen wirkten die Gastgeber im ersten Durchgang präsenter, wenngleich ernsthafte Gefahr auch von ihnen nicht ausging. Ein Kopfball von Nils Hermsen (24.) , der weit über den Rheder Kasten ging, darf mit großem Willen als Torchancen gezählt werden. Ernsthafte Gefahr war auf beiden Seiten in Durchgang eins Mangelware.

Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Und das spätestens nachdem Routinier Edin Husic seine Farben in der 55. Minuten in Führung brachte. Eine Signalwirkung dürfte spätestens das wegen Handspiel aberkannte 2:0 gewesen sein (69.). „Diese Aktion war dann definitiv ein Weckruf. Wir haben danach wie ausgewechselt gespielt“, so Garcia Dinis. Das erkannte später auch HöNie-Trainer von Kuczowski, der feststellte. „In den letzten 20 Minuten, aber insbesondere in den Schlussphase hat Rhede uns förmlich die Bälle um die Ohren gehauen“. Und der hohen Aufwand sollte verdient, wenn auch spät belohnt werden. Erst traf Meikel Junker noch den Außenpfosten, Oliver Dings und Simon Lechtenberg vergaben ebenso. Und in der 6. Minute der Nachspielzeit verwertete Meikel Junker dann eine mustergültige Flanke von Florian Girnth zum Punktgewinn, laut Aussage von Garcia Dinis ein verdienter „Metalitätspunkt“.

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