2:2-Unentschieden beim Spitzenreiter rückt in den Hintergrund

Oenning (87.) und Haffke (53.) egalisieren 0:2-Rückstand

25.03.2019 - 1. Mannschaft · Aktuelles · SliderLesezeit ca. 2 Minuten -

Der VfL Rhede holte am Sonntag beim Spitzenreiter der Landesliga Gr. 2, dem FC Kray, überraschend einen Punkt. Überraschend deshalb, weil das 2:2 (0:1)-Unentschieden nicht unbedingt erwartet bzw. einkalkuliert war. Doch nach der 2:3-Heimniederlage im Hinspiel präsentierte sich in der Kray-Arena ein aufopferungsvoll kämpfender VfL.

Philipp Schmidt hatte das stark besetzte Starensemble des FCK in Führung gebracht (21.), ehe Ilias Elouriachi nach 53 Minuten für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte, wenngleich dem 2:0 eine mögliche Abseitsstellung vorausgegangen war. Zu diesem Zeitpunkt war die Führung des Spitzenreiters allerdings nicht unverdient. „Wir wissen, dass wir in einigen Situationen Glück hatten“, sagte Garcia Dinis später, während sein Gegenüber, Michele Lepore angesichts der leichtfertig verspielten Chancen sichtlich verärgert war. „Das haben wir einfach schlecht gemacht“, analysierte er später kurz und knapp. Und urplötzlich keimte beim VfL Rhede Hoffnung auf; Hoffnung beim Tabellenführer zählbares mitzunehmen. Denn Jan-Niklas Haffke mit seinem schwächeren rechten Fuß FCK-Keeper Delker (59.), woraufhin sich eine spannede Schlussphase entwickelte. Und in dieser markierte der zuvor eingewechselte Yannik Oenning den viel umjubelten Ausgleich. (87.) Doch auch danach war noch nicht Schluss. Erst traf Ferati wie bereits in der 7. Minute mit einem Freistoß nur den Pfosten (91.) Dann rettete FCK-Keeper Delker in höchster Not gegen Arnold-Hallbauer (90+3) und Versteegen (90+5). Doch Delker auf der einen und Kaiser auf der anderen Seite, der den VfL mit einigen Paraden zwischenzeitlich im Spiel hielt, sorgten dafür, dass beide Mannschaften mit einem 2:2-Unentschieden den Platz verließen.

Doch das Ergebnis rückte schnell in den Hintergrund, wenngleich sich Garcia Dinis und seine Schützlinge über den Punktgewinn freuten. Zu ernst war die Lage eines Mitspielers. Florian Girnth war unmittelbar nach seiner Einwechslung ohne Fremdeinwirkung auf dem Platz zusammengebrochen. „Er war später wieder ansprechbar, wurde aber mit dem Rettungswagen in ein Essener Krankenhaus gefahren“, so Javier Garcia Dinis, der auch lange nach Spielschluss noch nichts weiteres wusste. „Wir haben Kontakt zu seinen Eltern. Es geht ihm soweit gut. Ich drücke ihm von Herzen alles Gute, dass er schnell wieder gesund wird“, so Garcia Dinis, den die Ereignisse auf dem künstlichen Grün sichtlich mitgenommen hatten. „Ein großer Lob gilt dem FC Kray. Der Verein, das Umfeld und die Spieler auf dem Platz haben sich in dieser Szene extrem professionell, fair und toll verhalten“, so später Betreuerin Katja Holtkamp

Bild: RevierSport – Mark Bohla

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